Das Ende des Alaska Higways

Das Ende des Alaska Higways

 

BESUCH BEIM WEIHNACHTSMANN

 

Wir folgen dem Alaska Highway von Tok bis nach Delta Junction. Heute sehen wir mal wieder richtige Berge vor uns, schneebedeckte Berge.

 

 

 

 

In Delta Junction endet der Alaska Highway, natürlich steht dort auch ein Denkmal.

 

 

 

Von Delta Junction führt der Richardson Highway weiter nach Norden. Entlang dieses Highways gab es auch ein Highlight für mich. Ich habe nahe der Straße das erste Moos gesehen, so werden die Elche hier genannt. Leider konnten wir nicht stehenbleiben oder umkehren um ein Foto zu machen.

 

 

 

 

 

 

Wir fahren entlang des Robertson River und versuchen einen romantischen stillen Platz für die Nacht zu suchen. Leider vergeblich, die vielen Seen die es hier gibt sind sehr besiedelt, bis auf den Lost Lake. Dieser liegt wunderschön abseits der Straße im Wald, doch leider ist der Campground nur für Pfadfinder.

 

 

 

 

 

 

 

Ein Gratisverleih von Schwimmwesten für Kinder, das haben wir auch noch nie gesehen. Ich finde diese Aktion wirklich gut.

 

Rika´s Roadhouse wurde 1909 erbaut, und zwar von John Hajudukovich aus Jugoslawien, wurde dann von der Schwedin Rika im Jahre 1918 übernommen und bis 1950 geführt.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Heute befindet sich in einem Teil des großen Herrenhauses ein Museum, welches besichtigt werden kann. Das Museum ist sehr interessant, jedoch werden die wertvollen Ausstellungsstücke und Räume nicht sehr gepflegt. Da könnte man unserer Meinung nach viel mehr daraus machen. Das in Prospekten beworbene Café ist in einem eigenen Schuppen hinter dem Haus und lädt uns nicht wirklich ein zu einer Einkehr ein.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Wir setzen unsere Fahrt fort  und landen dann am Harding Lake, wo wir zuerst mal ein Stück dem Ufer entlang fahren. Hier stehen Häuser, Blockhäuser mit Booten oder Wasserflugzeug vor der Tür. Dazu noch ein Cadillac, wenn schon denn schon. Wer hier wohnt muß bei der Goldsuche wohl sehr erfolgreich gewesen sein.

 

 

 

 

 

 

Der Campingplatz liegt schön ruhig gelegen, doch leider bleibt uns die Sicht zum See durch dichten Wald und Büsche verwehrt. Ausser einem Eichhörnchen und einigen Vögeln entdecken wir hier bei einem Spaziergang durch den Wald auch keine Tiere.

 

 

 

 

Unser nächstes Ziel ist North Pole, ja richtig, wir wollen nach North Pole.

 

Dort wollen wir den „Santa Claus“ treffen. In dieser kleinen Ortschaft ist das ganze Jahr über Weihnachten. Es landen tausende Briefe an den Weihnachtsmann jährlich hier und werden angeblich auch alle beantwortet. Es ist lustig eine Auswahl dieser Briefe zu lesen.

 

 

 

 

 

 

Wer hier arbeitet muß ein Weihnachtsfanatiker sein. Den ganzen langen Tag Weihnachtsmusik zu hören und die glitzernden Weihnachtsbäume um sich zu haben – ob da das echte Weihnachten noch etwas besonderes ist?

 

 

 

 

 

 

 

 

Auch wenn Wolfgang das kitschig findet, ich finde es toll. Lasse mich auch mit dem riesengroßen Weihnachtsmann fotografieren – und siehe da – auch Wolfgang steigt in den Schlitten als sich ein Chinese anbietet ein Foto von uns zu machen – natürlich nicht ohne Hintergedanken.

 

 

 

 

Von North Pole ist es dann nicht mehr weit bis Fairbanks. Dies ist der nördlichste Punkt den wir auf unserer Reise besuchen. Wir haben uns dazu entschlossen nicht weiter hoch zu fahren. Die Straßen sind sehr schlecht und wir wollen unsere Henriette doch wieder heil mit nach Hause nehmen. Ausserdem sind die vielen LKW`S, die nach Prudhoe Bay brettern nicht gerade ungefährlich. Freunde von uns haben es versucht und die Fahrt aber ziemlich schnell abgebrochen, Autos die von „oben“ kommen sehen ziemlich mitgenommen aus.

 

 

 

 

 

 

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