Der Panama-Hut aus Ecuador?

Der Panama-Hut aus Ecuador?

 

 

FÜR JEDEN KOPF DER RICHTIGE DECKEL

 

 

 

Warum heißt der Panama Hut eigentlich Panama Hut, obwohl er aus Ecuador kommt. Ich habe endlich die Antwort bekommen.

Wir fahren mit dem öffentlichen Bus in die Stadt.

 

 

 

In Cuenca gibt es ein ganz besonderes Museum. Hier werden auch noch heute die berühmten Panama Hüte hergestellt.

 

 

 

 

Wir bekommen eine sehr interessante Führung durch diesen Betrieb. Der Panama Hut wird aus Stroh handgeflochten. Dazu werden die Fasern der Palme abgekocht und anschließend im Schatten zum Trocknen aufgehängt. Danach werden die Blätter von Hand, mit den Fingernägeln oder mit einem spitzen Metallkamm aufgefächert und die dünnen  Fasern herausgezogen. Dabei entsteht die spätere Fertigungsqualität des Hutes: je dünner die Fasern, desto höher die Qualität. nachdem die Fasern gebleicht wurden wird der Hut gewoben -von der Kronenmitte aus. Es gibt verschiedene Webarten.

 

 

 

 

 

 

Früher wurde der Hut dann im wahrsten Sinne des Wortes weichgeklopft. Heute erledigt das eine Maschine.

 

 

 

 

Anfangs haben alle Rohlinge dieselbe Form. Mit Feuchtigkeit, Wärme und Pressen werden die Hüte dann in die verschiedenen Formen gebracht. Der Rand der Krempe wird am Ende angepasst und vernäht.

 

 

 

 

 

 

 

 

Misst man heute den Kopfumfang mit einem Massband, benützte man früher diesen Metallhut, mit beweglichen Teilen um so die Größe an den Kopf anzupassen.

 

 

 

 

Am Schluß werden sie noch mit Bändern, Borten und teilweise mit Blumen verziert.

 

 

 

 

Nach dieser ausführlichen Erklärung heißt es nun die passende Form, Größe und Farbe zu finden. Die Auswahl ist ja groß genug – denkt man.

 

 

 

 

 

 

Den ersten Hut den ich mir aussuche ist dann doch etwas zu teuer. Je feiner die Fasern um so teurer der Hut. Der Preis kann bis einige Tausend Dollar steigen. Wolfgang wird recht schnell fündig, ich wenig später auch.

 

 

 

 

 

So sind einige unserer Gruppe nun neu „behütet“. Ich stelle noch eine Frage die auch sehr viele interessiert. Warum heißt der Panama Hut so obwohl er in Ecuador erfunden und hergestellt wird. Die Bauarbeiter des Panama Kanals wurden damals mit Strohhüten aus Ecuador ausgestattet um von der Sonne geschützt zu sein. Eine andere Geschichte ist die: Roosevelt soll bei der Eröffnung des Panama Kanals einen solchen Hut geschenkt bekommen oder getragen haben. Wieder eine andere Erklärung: Der Panama Hut hat diesen Namen da er durch den Panama Kanal exportiert wurde und immer noch wird. Also sucht euch eine der Geschichten aus, die euch am Besten gefällt.

 

 

 

Diese Hüte sind von feinster Qualität und gehörten dem Gründer dieser Hutfabrik.

 

Anschließend besuchen wir den Markt. Heute werden wir von Uwe begleitet und so können wir einige Früchte die in Ecuador wachsen probieren. Unvorstellbar wie günstig diese hier sind.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Da wir nicht mit vollen Taschen weiter durch die Stadt marschieren möchten, verschieben wir den Einkauf. Im oberen Stockwerk des überdachten Marktes befindet sich die „Genussmeile“, wenn man das so nennen möchte. Für manche ein Paradies, ich verzichte da gerne. Ganze Schweine liegen überall auf den Tresen, mit den Händen werden die sie  zerpflückt und angerichtet. 

 

 

 

 

 

 

 

 

Eine besondere Spezialität sind die „kleinen Schweine“ – die Meerschweinchen. Sie sollen so zwischen Hühnchen und Hase schmecken, allerdings ist nicht gerade viel dran. Ich halte mich da doch lieber an die köstlichen Früchte.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Anschließend besuchen wir den Blumenmarkt, dieser befindet sich hinter der Chiesa San Francesco.

 

 

 

 

 

 

 

 

Die Besichtigung der alten Kathedrale steht als nächstes an, in der findet gerade eine Messe statt. Fotografieren verboten! Mich entdecken die „Wächter“ nicht, ich hab meine Fotos schon gemacht als andere Menschen darauf hingewiesen werden.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Dann meldet sich unser Magen und wir suchen das Restaurant in dem wir schon gestern reserviert haben. Es ist ein wunderschönes Ambiente und das Essen ist rekordverdächtig.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Meine Langostini in einer Sauce aus Kokos und Reis  wurden sehr fantasievoll in einer Kokosnuss-Schale serviert. Wir machen uns wieder auf den Weg zum Markt.

 

 

 

 

 

 

In Ecuador gibt es an jeder Ecke eine Bäckerei, immer wieder sehr verlockend.

 Es ist immer besser mit vollem Magen einkaufen zu gehen, so kaufen wir nur einige Kartoffeln und ein bisschen von den verlockenden Früchten.

 

 

 

 

 

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