Talkeetna – Wo die Straße endet und das Leben beginnt…

Talkeetna – Wo die Straße endet und das Leben beginnt…

 

 

……so beginnt der Text im Werbeprospekt von Talkeetna.

 

Auf dem Weg von Palmer nach Talkeetna gibt es natürlich auch einiges zu entdecken, wie das Iditarod Museum. Der Beginn des großen uns schwierigsten Schlittenhunderennens der Welt. Da wir schon mehrfach über diese Geschichte informiert wurden fällt dieser Besuch nur kurz aus. 

 

 

 

 

 

 

 

Der Rolley Lake war unser geplantes Ziel für heute. Die Straße in diesen Park ist wirklich schön zu fahren, vorbei an einigen kleinen Teichen, doch der Campingplatz liegt leider tief im Wald ohne jegliche Aussicht auf den See.

 

 

 

 

 

 

Ich mache den Vorschlag doch nach Talkeetna zu fahren. Ich stelle mir diese Stadt lebhaft vor, da hier der Ausgangspunkt für die Bergsteiger auf den Denali ist.

Die Straße endet hier in Talkeetna wirklich in einer Sackgasse. Doch das Ende der Straße kann sich sehen lassen. Wir checken an einem „wilden“, sehr rustikalen Campingplatz ein, direkt am Talkeetna River. Ausser einem kleinen Häuschen mit sauberen Sanitäranlagen gibt es hier keinen Komfort. Der Platz ist sehr ruhig gelegen, allein die kleinen Flugzeuge und die Eisenbahn, deren Signal durch Mark und Bein geht, stören die Idylle ein wenig. 

 

 

 

 

 

 

 

 

Gewählt haben wir diese Lage wegen der Nähe zur Stadt und zum Flughafen. Das heißt in Talkeetna gibt es sehr viele Flughäfen, und alle Flieger haben das gleiche Ziel – den Mt. McKinleyoder Denali – im Jahre 2015 hat er wieder seinen ursprünglichen Namen erhalten. In der Sprache der Athabascan bedeutet  Denali – „der Große“.

 

 

 

 

Talkeetna war ursprünglich von Athapaska-Indianern besiedelt. Als 1892 am Unterlauf des Susitna River Gold gefunden wurde, kamen Goldsucher  in die Region.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Was macht denn der Mann da auf dem Pick Up? Er versucht sich einen „Fisch“ zu angeln. Spaß muß sein, so geht ihm heute eine „Nixe“ in das Netz, oder besser gesagt an den Angelhaken.

 

 

 

 

 

 

 

 

Ausser diesen Bergfexen kommen auch sehr viele Menschen aus anderen Gründen hierher, so wie wir. 

Diese kleine Stadt ist wirklich so wie ich sie mir vorgestellt habe. Lustig, originell, bunt  und voller netter  Menschen. Hier kann man so richtig abhängen.

 

 

 

 

 

 

Sei es in der Brauerei, wo es ausser den zahlreichen frisch gezapften Bieren auch gute Küche gibt, oder im originellen Roadhouse.

 

 

 

 

 

 

Einige Male schlendern wir die Straße auf und ab, sehr groß ist dieser Ort ja nicht wirklich.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Neben dem Museum steht ein kleines Trapper Haus, unvorstellbar in dieser – im Winter ungastlichen Gegend in so einer kleinen Hütte zu hausen.

 

 

 

 

Auf dem Friedhof gibt es eine Gedenkstätte für verunglückte Bergsteiger, dort finden wir auch den Namen eines jungen Mannes, den ich persönlich gekannt habe. Auch er hat  sein Leben auf dem Denali gelassen. Auffallend viele Japaner und deutsche Staatsbürger sind auf den Gedenktafeln verewigt. 

Im letzten Jahr versuchten ca. 1200 Bergsteiger diesen Berg zu erobern, doch nicht einmal die Hälfte hat es zum Gipfel geschafft. Im Jahr 2017 war es ein einziger Bergsteiger der nicht zurückkam. Das größte Problem ist dort oben der Wind, dieser kann eine Geschwindigkeit bis zu 160 Km/h erreichen. 

 

 

 

 

Nun aber wartet ein neues großes Abenteuer auf uns. Wir machen uns auf zum Flughafen.

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2 thoughts on “Talkeetna – Wo die Straße endet und das Leben beginnt…

  • 29/07/2018 at 10:23
    Permalink

    Schöne Nixe hat der Angler an der Schnur, @wolfi aufpassen !!! die Konkurrenz ist gross

    weiterhin viel Spass

    Nobby u Rita

    Reply
    • 30/07/2018 at 5:33
      Permalink

      Vielen Dank für die Blumen 🙂 Aufpassen ist immer gut! Freuen uns schon auf ein Wiedersehen. lg

      Reply

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