Teneriffa – ein Wanderparadies auf den Kanaren

Teneriffa – ein Wanderparadies auf den Kanaren

Tag 1 und 2

Wir wollen dem Winter, der dieses Jahr nicht wirklich einer ist, für einige Tage entfliehen. Teneriffa soll zu dieser Jahreszeit, im Jänner sehr angenehme Temperaturen haben. Nur ca. 1 Autostunde von unserem Zuhause starten wir mit der Ryanair unseren Direktflug auf die Insel. Mietauto abgeholt und schon sind wir auf der Reise zu unserer ersten Unterkunft. (Siehe vorigen Beitrag).

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Kleines Paradies Finca Arcoiris

Schon am nächsten Tag beginnt unsere Erkundungstour. Wir fahren von Guía de Isora nach San Juan an die Küste. Einige Mutige wagen den Sprung ins Meer, für uns jedoch ist das Wasser noch zu kalt. Auch der Strand hier lässt erkennen daß Teneriffa eine Vulkaninsel ist. Der Sand, beziehungsweise der Kies ist dunkelgrau.
Wie gerne hätte ich jetzt meine Hängematte dabei. Von http://www.tropilex.com

http://www.hängemattengigant.at

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Playa San Juan

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Die zum Teil meterhohen Weihnachtssterne und die Palmen lassen schon Urlaubsgefühle aufkommen. In Punta de la Arena staunen wir über die riesigen Lavatürme, die sich am Strand in die Höhe erheben. Ein Spaziergang an der Playa de Alcala durch die bizarren Lavaformationen ist wirklich lohnenswert.

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Wir fahren weiter nach Los Gigantes. Dort wo sich steile Felswände vom Meer aus bis auf 450 Meter hoch erheben.

Los Gigantes liegt an der zweithöchsten Steilküste Europas, an den „Acantilados de Los Gigantes“. Vom einst kleinen romantischen Fischerdorf ist nichts mehr übrig. Riesige Hotelbauten bis hoch in die Felswände zeugen von einem lebhaften Tourismus.

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Los Gigantes

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Wir stärken uns in einer Tapasbar mit typischen kanarischen Speisen und lassen uns von unserer Navitante über Serpentinen hoch in die Berge leiten und erreichen am späten Nachmittag wieder unsere romantische Finca.

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In den Bergen bei Adeje befindet sich der Barranco del Infierno – die Höllenschlucht. Wir haben unsere Tickets schon vorab im Internet gebucht, da der Zutritt begrenzt ist. Wir werden mit Helmen ausgestattet, bekommen eine kleine Einführung, müssen uns registrieren und dürfen anschließend die Wanderung antreten.

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Auf einem ehemaligen Hirtenweg gelangen wir in die raue Bergwelt. Riesige Kakteen und zahlreiche Sukkulenten säumen den Weg, der erst durch sehr karge, steinige Landschaft führt. Später windet sich der Pfad in die Tiefe und in weiterer Folge wieder nach oben.

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Blick zurück nach Adeje

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Plötzlich ändert sich die Vegetation. Je tiefer wir in die enger werdende Schlucht eintauchen, umso üppiger und grüner wird es. Hier beginnt auch Wasser zu fließen, dies ist der einzige Bach auf der Insel, der das ganze Jahr über Wasser führt.

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Nach 1 1/2 Stunden erreichen wir den Wasserfall, das Ende der Höllenschlucht. Da es längere Zeit nicht geregnet hat, stürzt nur wenig Wasser den 80 Meter hohen Felsen herab.

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Nun geht es den gleichen Weg wieder zurück.

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Wir fahren weiter nach Vilaflor zum Pino Gordo, einer 700 bis 800 Jahre alten kanarischen Kiefer.  Der Umfang des Stammes misst 60 Meter und wer diesen umarmt soll Glück in der Liebe haben, so die alten Dorfbewohner. Das kann ja nie schaden. Ausserdem liebe ich solche Bäume.

Pino Gordo

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Für den Rückweg habe ich eine andere Straße gewählt, und das hat sich wirklich gelohnt. Erst führt sie durch wunderschöne Kiefernwälder, bis wir plötzlich auf 2000 Metern durch ein riesiges Lavafeld fahren. Nebelschwaden ziehen um die Felsen, ein mystisches Bild.

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 Bald lichten sich die Nebel und wir können ihn sehen. Den Pico del Teide, den mächtigen Vulkan mit einer Höhe von 3718 Metern.

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Pico del Teide

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Ewig lang zieht sich die Straße weiter durch das unendlich scheinende Lavafeld, bis wir wieder leuchtend grüne Kiefern auf dunklem Lavaboden erreichen. 

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