Cortona – eines der schönsten Bergdörfer der Toscana

Cortona – eines der schönsten Bergdörfer der Toscana

Die Wolken hängen tief und es ist kalt. Wir beschließen nicht noch einmal nach Perugia hoch zu fahren. Wir freuen uns schon sehr auf Cortona. Vor vielen Jahren, es werden 10 sein, waren wir schon hier. Ich habe einen Sosta Camper Platz gefunden, wo wir gerade noch rechtzeitig ankommen. Nur wenigen Minuten später füllen Pkw`s den ausgewiesenen Camperplatz. Die Aussicht von hier ist so schön, daß wir uns entschließen die Nacht hier oben zu verbringen. 

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Einige Treppen steigen wir vom Parkplatz hoch, dann beginnt schon der gemütliche Teil. Wir fahren über einige Rolltreppen hoch in das Zentrum der Stadt. 

Es hat sich nicht viel geändert, es ist immer noch so schön und gemütlich in diesen Gassen. Wie wir so dahin schlendern, fällt mir ein Schild auf. Eine Fotoausstellung lädt gratis zur Besichtigung ein. Die Räumlichkeiten der Ausstellung begeistern mich nicht weniger als die Fotos. 

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MONIKA KOCH

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Weiter geht der Spaziergang bis zum Hauptplatz, durch einige kleine Gassen.  Im Café Tuscher geniessen wir bei Café und Kuchen und einem anschließenden Aperitivo die Aussicht von oben. Plötzlich sitzt eine Katze vor der Tür und wartet bis jemand diese öffnet. Sie hat Glück, es dauert nicht lange. 

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Wir gehen den Weg weiter hoch bis zu einer Kirche. Schon beim Eintritt sind wir uns einig, das ist die Kirche des hl. Franziscus. Und wir haben Recht. Wie die meisten ist diese auch sehr schlicht gehalten. Uns gefällt sie sehr gut. 

In einer Vitrine liegt ein ganz besonderes Kleidungsstück, jenes des hl. Franziskus. Daneben ein Gebetbuch und das Sterbekissen von Jacob die Settesoli. Diese Reliquien brachte Bruder Elias – Schüler und Gefährte des hl. Franziskus, sowie sein Stellvertreter und Nachfolger in der Leitung des Ordens . bei seinem Wechsel von Assisi nach Cortona, als Zeichen seiner Verehrung und auf Grund seiner tiefen Verbindung mit dem Heiligen. Schon seit über 750 Jahren werden diese Gegenstände in dieser Kirche aufbewahrt. 

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MONIKA KOCH

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Nach einer kurzen Siesta im Wohnmobil machen wir uns erneut  auf den Weg zum Abendessen. Doch davor zieht es mich alle paar Minuten vor die Tür, der Sonnenuntergang ist einfach atemberaubend. 

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Beim Restaurant wird, wie bis jetzt überall in Italien, der grüne Pass kontrolliert. Wir werden in den Keller geführt, wo die Tische recht schön gedeckt sind. Das Essen ist ein wenig rustikal, aber typisch Toscana. Pilze, Trüffel, Fleisch.

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Nach einer sehr ruhigen Nacht mit einigen anderen Campern verlassen wir Cortona und fahren nach Arezzo.

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