Denali Highway – für uns ist dieser der „Top of the World Highway“

Denali Highway – für uns ist dieser der „Top of the World Highway“

 

TRAUMSTRASSE IN ALASKA

 

Der Denali Highway soll eine der schönsten Panoramastraßen Alaskas sein. Wir wollten ihn vom Alaska Highway aus schon befahren, doch der schlechten Wettervorhersage wegen  haben wir die Fahrt nach Fairbanks vorgezogen. Nun fahren wir ihn von der Denali Nationalparkseite in Richtung Paxton. Und wie sich diese Fahrt lohnt. Für uns übertrifft diese Strecke bei Weitem den „Top of the World Highway“ von Dawson City nach Tok.

 

An der Tankstelle in Cantwell  sucht ein Fuchs im Müll nach etwas Essbarem.

 

 

 

 

Die Straße ist wenige Kilometer nach Einmündung vom Parks Highway eine mal mehr, mal weniger gute Gravelroad. Doch sind wir schon schlimmere Straßen gewohnt von unserer Fahrt durch Süd – und Zentralamerika. 

 

 

 

 

 

 

 

Immer wieder lockt uns die wunderbare Aussicht zu einem Stopp. Wir nehmen uns für diese Strecke auch viel Zeit, wollen diese nicht in einem Tag durchrasen. Im Gegensatz zu den meisten Straßen in Alaska ist hier auf den Parkplätzen das „Campen“ nicht verboten.

 

 

 

 

Insgesamt ist der Denali Highway 135 Meilen lang und ist nur im Sommer befahrbar. Im Winter trainieren hier die Hundeführer  mit ihren Schlittenhunden.

Es ist schon gegen Mittag als ich in einem See eine Elchkuh entdecke. Sie ist ziemlich weit entfernt von der Straße und verschwindet auch schon bald wieder im sicheren Dickicht des Waldes. Doch ich bin glücklich- das erste Moose in freier Wildbahn.

 

 

 

 

Die Clearwater Mountain Lodge ist eine sehr originelle Bar. Die Wände sind schon fast völlig mit Geldscheinen austapeziert, die Menschen aus aller Herren Länder hier an die Wand tackern ließen. 

 

 

 

 

 

 

Dollarscheine sind natürlich in der Überzahl, auch waren auch schon viele Schweizer da. Da der kleinste Schein in der Schweiz der 10 Frankenschein ist, mussten diese ein wenig großzügiger sein. Wir finden jedoch sogar einen 20er Schein auf der Wand. 

Zur Zeit führen wir eben auch nur Dollarscheine mit, da fällt Wolfgang ein daß wir im Auto doch noch Geldscheine aus Argentinien haben. Wir schreiben unsere Namen darauf und Austria, dies regt vielleicht den Einen oder Anderen zum Nachdenken an oder sorgt für Verwirrung im Kopf.

 

 

 

 

Über den Susitna River führt eine Holzbrücke, ein Genuss für eine ganz, ganz kurze Zeit kein Rütteln und kein Schütteln. Leise gleiten wir über den Fluss. Und wieder entdecke ich eine Elchkuh, welche aber gleich Schutz hinter den Bäumen sucht. Sie weiß vermutlich nicht daß ich absolut keine Gefahr bin. 

 

 

 

 

Wir treffen auch immer wieder auf sehr nette Wohnmobilsten die Näheres über unsere Reise erfahren möchten. 

Nach ca. 100 km plötzlich ein Radfahrer vor uns. Wir stoppen, fragen ob er etwas braucht. Er meint es ist alles in Ordnung. Auch unser Angebot von Wasser lehnt er dankend ab, er habe von Allem genug. 

 

 

 

 

Dane, so sein Name, kommt aus San Francisco. Er hat sein Fahrrad samt Gepäck nach Prudhoebay fliegen lassen und ist von ganz oben losgefahren.  Auch er bestätigt das diese Straße sehr schlecht zu fahren ist. Unsere Entscheidung nicht bis nach Oben zu fahren war also doch richtig.

Dane möchte mit dem Fahrrad bis nach Argentinien fahren, er nimmt sich dafür 1 1/2 Jahre Zeit. 

Einige Kilometer weiter lockt uns die Alpin Lodge für einen Einkehrschwung.  Und siehe da, wer kommt angeradelt – Dane.

 

 

 

 

 

 

 

 

Wir verbringen eine ausgedehnte Mittagspause miteinander, erfahren dabei daß er nicht mehr nach Kalifornien zurück möchte, sondern plant irgendwo in Südamerika zu bleiben. Er hat das anstrengende Leben in der Stadt satt, immer nach Zeit und Plan zu leben. 

Wir tauschen unsere Blogadressen aus und verabschieden uns. 

 

 

 

 

Gegen 18 Uhr wird  es Zeit sich für einen Übernachtungsplatz umzusehen. Viele schöne Plätze in der Nähe der Straße sind schon besetzt. Fast schon glaube ich nicht mehr daran einen freien Platz mit schöner Aussicht zu bekommen. 

 

 

 

 

Bis wir an eine kleine Straße kommen, keine Ahnung wie weit sie hineinführt und überhaupt wohin. Doch wir haben Glück. Nicht weit vom Denali Highway endet diese Sackgasse auf einem kleinen Aussichtspunkt. Wir parken ein und erfreuen uns über die wunderschöne, atemberaubende Aussicht auf Flüsse und schneebedeckte Berge. 

 

 

 

 

 

 

 

 

Dies ist sicherlich einer der schönsten Plätze die wir seit langem hatten. Der Denali Highway ist für uns um vieles Schöner als der Top of the World Highway. Die Landschaft ist viel abwechslungsreicher und die Ausblicke einfach atemberaubend schön. 

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