Geduldsprobe der besonderen Art – Grenze zu Guatemala

Geduldsprobe der besonderen Art – Grenze zu Guatemala

GUATEMALA

Schon zahlreiche Grenzübertritte haben wir auf dieser Reise absolviert. Doch dieser übertrifft alles bisher da gewesene. Wir fahren zeitig von unserem Übernachtungsplatz ab und erreichen die Grenze El Florida zu Guatemala nach 12 km.
Anfangs sieht es ja ganz gut aus, wir denken daß wir schnell durch sind. Die Ausreise aus Honduras und die Einreise nach Guatemala gehen recht zügig voran, doch dann beginnt die Nervenprobe.

Die temporäre Einfuhr für das Auto nimmt sehr viel Zeit in Anspruch. Die Damen am Schalter verlassen diesen immer wieder, 3 andere unterhalten sich ungestört der immer länger werdenden Schlange, ist anscheinend nicht ihr Aufgabengebiet.
Nachdem endlich die Einfuhrbescheinigung ausgedruckt ist ( zwischenzeitlich war auch der Drucker ausser Betrieb) müssen wir über die Grenze zu einer 300 Meter entfernten Bank marschieren um einen bestimmten Betrag einzuzahlen. Anschließend wieder zurück zum Schalter. Fahrzeugkontrolle und schon sind wir durch. Nach 4 Stunden bewegen wir uns in Richtung Schranke.

Das heißt wir würden gerne. Doch das Chaos ist fast perfekt. LKW`s stehen zweispurig auf der Straße, und das in beide Richtungen. Kurzfristig ist alles total verstopft. Irgendwie gelingt es dann doch eine Lücke aufzutun und wir kommen in Schlangenlinien bis über die Grenze.

WILLKOMMEN IN GUATEMALA

Wir haben uns Guatemala ein bisschen anders vorgestellt. Die Landschaft ist ziemlich trocken. Die Straße führt wieder über Berge und durch zahlreiche kleinen Dörfer in Richtung Guatemala City. Auch hier sind die Müllberge am Straßenrand unser ständiger Begleiter.  

Bald nach der Grenze füllen wir unsere Tanks ( das heißt die der Wohnmobile) an einer lustigen Tankstelle. Hier wird Jubiläum gefeiert.

Es wird Zeit für eine Kaffeepause. Wir legen auf einem staubigen Parkplatz eine Kaffeepause ein und bekommen auch schnell Besuch.

Der bewaffnete junge Mann weist uns darauf hin, dass hier ein Privatgrund sei. Er denkt wohl wir wollen hier campen. Dies würden wir nie freiwillig tun. Er ist sehr freundlich und nimmt gerne den ihm angebotenen Kuchen entgegen. Schüchtern scheint er auch nicht zu sein, denn er greift anständig zu und nimmt alle aufgeschnittenen Stücke auf einmal vom Teller.

Am frühen Nachmittag erreichen wir Chiquimula, wo wir in einem schönen Freizeitpark unsere Zelte aufschlagen.

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