Copan Ruinas

Copan Ruinas

MAYA RUINEN UND DEUTSCHES BIER

Mit dem Bus fahren wir heute zu den Copan Ruinen, das heisst mit 3 kleinen Bussen.

Copan ist die südlichste Maya Stätte und ist unser richtiger Auftakt in die Welt der Maya.
Die „Stelen“, welche es in dieser Form in den anderen Maya Anlagen nicht gibt, haben diese Anlage berühmt gemacht. Die feinsten , unübertroffen detaillierte Steinmetzarbeiten können wir hier bewundern. Unserer Führer erklärt uns an einer dieser Stelen die Bedeutung der eingehauenen Zeichen und Bilder. Auch Aras haben sich diese Anlage zur Heimat gemacht und brüten sogar unter den alten Gemäuern.

https://de.wikipedia.org/wiki/Copán

Copan ist heute eine der ausgedehntesten Ausgrabungsstätten und war zur Maya Zeit einer der bedeutendsten Stadtstaaten und gehört seit 1980 zum UNESCO Weltkulturerbe.

Wir staunen über die verschiedenen Altare, Stelen und Überreste von Gebäuden.

Auch die Mayas haben ihre Opfer dargebracht, jedoch Menschen wurden nur geopfert wenn es nichts anderes mehr zu opfern gab. Dazu wurden Ballspiele abgehalten, nach denen der König einen zum Sieger erklärte. Dieser wurde dann mit Getränken und anderen Mitteln ( ich denke mal Drogen ) ruhiggestellt und dann geopfert. Das Blut wurde in einer Muschel aufgefangen und verbrannt. Anschließend dann den Göttern geopfert.

Aus der großen Treppe wurden einige Skulpturen entfernt wie auch an anderen Stellen. Diese hat sich die Harvard University unter den Nagel gerissen. Dadurch sollte die Arbeit die sie hier an Ausgrabungen geleistet haben, bezahlt werden. Ich denke damals war den Menschen hier der Wert dieser Steine noch nicht wirklich bekannt.

Was mich ebenso beeindruckt wie die Gebäude hier, sind die uralten, riesigen Silk – Cotton Trees, deren Wurzeln allein schon so dick wie ganze Bäume sind.

Wir fahren nach der Besichtigung zurück zu unserem Stellplatz und anschließend zu einem schattigen, überwachten Hotelparkplatz am Stadtrand von Copan Ruinas.

Auf den Ladeflächen der Autos wird so allerhand transportiert. Pferde, Rinder, Hunde und Menschen, dies liegt hier an der Tagesordnung und scheint ein normales Transportmittel zu sein.

Die kleine Stadt Santa Rosa de Copan ist wirklich sehr authentisch. Kleine bunte Häuser reihen sich aneinander, die Straßen sind mit runden Steinen gepflastert. Auch hier begegnen uns nur freundliche Menschen.

Nicht alle Häuser sind wirklich wohnlich, nicht für unsere Verhältnisse. Auch nicht alle Speisen eßbar, so wie diese Hühnerkopfsuppe, die gerade auf dem Balkon gekocht wird.

Viele nette Cafés und Restaurants gibt es auch hier in diesem kleinen Nest. Frühstück gibt es um 1 Dollar und mit Waffen dürfen die Lokale nicht betreten werden. Andere Länder – andere Verbotsschilder!

Wir genießen köstlichen Cappuchino, der gleichzeitig auch eine Augenweide ist. Dafür verzichten wir gerne auf den bunten Eisbecher der auf der Straße hergestellt wird.

Zum Abendessen besuchen wir eine Brauerei in der Stadt, diese wird von Tomy aus Bayern betrieben. Einige von unserer kleinen Truppe essen Bratwürste, wir entscheiden uns für Kässpätzle. Ich als Vorarlberger bin ja Experte was diese Mahlzeit betrifft, teste in der Heimat alle Gasthäuser auf die Qualität von Kässpätzle. Und ich kann sagen, der Bayer macht diese gar nicht schlecht. Auch der Kartoffelsalat schmeckt ausgezeichnet.
Wir sind ja zuhause auch keine Biertrinker, doch dieses hier schmeckt uns auch. Unsere Experten in Sachen Bier – Guido und Norbert bezeichnen es sogar als ausgezeichnet.- und das will was heißen.

Schon auf dem Weg zur Brauerei haben wir ihn sitzen gesehen und seine Armbänder knüpfen. Einen jungen, sehr sympathischen Mann. Ich habe auch eines der wirklich netten Bändchen gekauft und Rita hat bei ihm 3 Stück bestellt. Ich habe ihm mit meinen „Spanischkenntnissen“ erklärt wo er uns finden wird und ob er diese, wenn er sie hergestellt hat, auch bringen könnte. Er deutet daß er es verstanden hat.
Wir sind gerade beim Bezahlen, da taucht der Junge wirklich auf und bringt die 3 Armbänder. Statt 2 hat er 3 Stunden gebraucht, ist doch viel Arbeit so ein Bändchen zu knüpfen.

Anschließend darf ich noch ein Foto von ihm machen und wir marschieren durch die lebhaften Gassen zurück zu unserem Wohnmobil.

Morgen schon verlassen wir Honduras, uns erwartet der Grenzübertritt zu Guatemala.

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