Popayan

Popayan

 

EINE STUNDE POPAYAN

 

So ein Morgenspaziergang tut wirklich gut, sitzen wir anschließend doch wieder für einige Stunden im Auto. Die Sicht ist heute ziemlich klar und so können wir einen Blick auf den Vulkan werfen.

 

 

 

Wir marschieren durch den Wald hinter dem Parkplatz, auf dem wir die Nacht verbracht haben.
Es ist herrlich wieder frische Luft zu atmen. Entlang blühender Büsche wandern wir zu einem See. Der Boden ist ganz feucht, befinden wir uns doch in einem Nebelwald.

 

 

 

An einem kleinen See angekommen erzählt uns Roger, der uns schon in Peru begleitet hat von den Zwergen, die hier schon so manchem erschienen sind und auf blonde Frauen stehen. Sie sollen schon so manche zu sich geholt haben.
Scheinbar sind wir Blondinen alle zu alt, oder zu wenig echt, jedenfalls ziehen wir gemeinsam weiter.

 

 

 

 

 

Gleich nach unserer Rückkehr vom Spaziergang starten wir unsere Motoren und begeben uns auf den Weg nach Popayan.

Die heutige Strecke ist zwar nur 250 Kilometer lang, zieht sich aber über endlose Kurven, Kehren und Berge. Die ersten 100 Kilometer sind wir restlos begeistert von der wunderschönen Landschaft. Wir fahren oberhalb sehr tiefer Täler, die Aussicht ist atemberaubend schön.

 

 

 

 

 

 

Doch dann wird die Fahrt wirklich sehr anstrengend, die vielen Lastwagen fordern erhöhte Konzentration. Sie fahren ohne Rücksicht auf Verluste, überholen auf der kurvenreichen Strecke und machen uns das Vorwärtskommen oft schwer. Doppelte Sperrlinien haben hier scheinbar keine Bedeutung. Was uns noch auffällt, die LKW´S sind extrem sauber, überall wo es Wasser gibt wird geschrubbt und geputzt was das Zeug hält.

 

 

 

 

 

 

Was uns in Kolumbien wirklich sehr auffällt, sind die freundlichen Menschen. Immer wieder winken sie oder zeigen die Daumen hoch. Ich denke sie freuen sich über Touristen, die trotz der schwierigen Lage ihr Land bereisen. Ausserdem ist die Sauberkeit hier sehr wohltuend für das Auge. Die Häuser und Vorgärten sind gepflegt und überall blühen Bäume und Blumen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Nicht nur die „Grossen“, auch die Kleinen wollen es wissen und messen sich mit unseren Fahrzeugen.

 

 

 

 

In diesen Ländern fühle ich mich wie im Paradies, überall wird frisches exotisches Obst angeboten. Manchmal widerstehen wir nicht und bleiben kurz stehen um für wenig Geld viel einzukaufen.

 

 

 

 

Angekommen in Popayan, der Stellplatz liegt ausserhalb der Stadt, besteigen wir gleich eine Chiva und fahren in die Stadt.

 

 

 

 

Wir besteigen einen Hügel oberhalb der Altstadt und geniessen wir viele Einheimische den schönen Blick auf die Häuser.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Anschließend fahren wir in die Altstadt, wo wir die Kathedrale besichtigen. Es findet gerade eine Messe statt, heute ist ja Aschermittwoch.

 

 

 

 

 

 

Ein kurzer Spaziergang am Hauptplatz und schon wieder fahren wir zurück zu unserem Übernachtungsplatz. Wir sind nach dem anstrengenden Fahrtag zu müde um in der Stadt zu bleiben.
Popayan ist die Hauptstadt des kolumbianischen Departamento de Cauca und hat 220 000 Einwohner. Es ist wirklich schade daß wir nicht länger hier bleiben können um die Stadt genauer zu erkunden. Was wir gesehen haben hat uns sehr beeindruckt, doch die Sicherheit hat uns länger in Ecuador gehalten, was auch sicher richtig war.

 

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