Trenes Caneros – Monster der Landstraße

Trenes Caneros – Monster der Landstraße

 

ZUCKERROHR UND KAFFEE

 

 

Heute ist für uns ein besonderer Tag, unsere Henriette hat Geburtstag. Heute vor einem Jahr haben wir unser Wohnmobil in Empfang genommen um gleich nach Sizilien zu fahren.
Und jetzt, ein Jahr später fahren wir durch Kolumbien.
Die ganze Fahrt heute gleicht einer Tour durch einen Park. Über 300 Kilometer fahren wir an wunderschönen Bäumen, Marktständen mit frischen Ananas, kleinen Dörfern und endlos scheinenden Zuckerrohrplantagen vorbei. Die Bananen sind in Kolumbien auch ein fixer Bestandteil auf der Speisekarte. 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Nach einiger Zeit kommen wir an den golden leuchtenden Ananas nicht mehr vorbei. Wir legen einen kurzen Stopp ein um bei einem kleinen Stand hoch auf den Bergen einzukaufen.

 

 

 

Wir wurden schon gestern gewarnt vor den Trenes Caneros, dies sind Lastwagen mit 4 Anhängern voll beladen mit Zuckerrohr. Diese Ungetüme sind nicht ungefährlich, denn Bremsen ist kaum möglich.
Gespannt warten wir darauf dem ersten dieser Monster zu begegnen. Und es dauert nicht lange, da kommen die ersten angerauscht. Und ich kann euch sagen, die sind wirklich sehr beeindruckend.

 

 

 

 

 

 

 

 

Auf der Gegenfahrbahn ist einiges los. Zahlreiche Schaulustige beraten, beobachten und staunen. Scheinbar hatte dieser  Anhänger zu schwer geladen, oder einfach ein Rad verloren. Das kann ich beim Vorbeifahren nicht richtig erkennen. Auf jeden Fall erzeugt dieser Unfall einen kilometerlangen Stau.

 

 

 

 

 Nicht nur mit diesen Monstern von Trucks wird das Zuckerrohr transportiert. Das krasse Gegenteil auf der gleichen Straße zwischendrin.

 

 

 

 

 

 

 

 

Leider begegnen uns auch immer wieder Verkehrsteilnehmer, die teilweise die ganze Gegend einnebeln.

 

 

 

 

Auch heute werden wir wieder von viel Polizei und Militär sehr gut bewacht, vor allem die Brücken.  Die Fahrt heute ist etwas entspannter und ein bisschen  weniger anstrengend als gestern.

 

 

 

 

Die letzen Kilometer sind dann wieder sehr abenteuerlich. Durch ein kleines Dorf führt die Straße, die diese Bezeichnung nicht wirklich verdient, zur Kaffefinca Bosque de Saman.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die spektakuläre Anfahrt hat sich gelohnt, noch nie haben wir vor meterhohem Bambus geparkt. Der Platz ist wirklich sehr schön und ruhig gelegen.

 

 

 

 

 

 

Am Abend haben wir wieder ein Briefing und Uwe ist froh uns alle heil hier zu haben. In der Nähe unseres letzen Übernachtungsplatzes gab es Unruhen in Popayan, Lkw´s und Autos wurden angezündet. Wir parkten einige Kilometer ausserhalb der Stadt und haben so nichts mitbekommen.
Kolumbien ist so ein schönes Land, die Menschen sind fröhlich und freundlich. Ich finde es sehr schade daß es durch diese Terrororganisation immer wieder erschüttert wird. Eine der vielen Schattenseiten des Drogenhandels. 

 

 

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