Über Whitehorse nach Pelly Crossing entlang des Klondike Highways

Über Whitehorse nach Pelly Crossing entlang des Klondike Highways

 

 

KARIBISCHER SEE UND RADDAMPFER AUF TROCKENDOCK

 

Auf diesen See haben wir uns schon gefreut. Der Emerald Lake soll ein See mit einer besonders schönen Farbe sein. Und das ist er in der Tat. Er erinnert uns sehr an den Weißensee, nur strahlt dieser noch ein bisschen mehr in einem wunderschönen türkis.

 

 

 

 

 

 

Leider gibt es hier keinen Wanderweg, die einzigen Zufahrtsstraßen sind privat. Also treten wir in die Pedale und fahren weiter bis nach Whitehorse.

 

 

 

 

 

 

 

Whitehorse ist eine Stadt ohne viele Attraktionen.  Eine davon  ist die S.S. Klondike, welche der größte Heckraddampfer auf dem Oberlauf des Yukon-Rivers und das Flaggschiff der British Yukon Navigation Company Flotte war.

 

 

 

 

 

 

Sie wurde 1929 in Whitehorse als Erzfrachter gebaut, 1936 lief sie auf Grund und sank.

Sie wurde im folgenden Jahr neu gebaut und lief 1937 wieder erneut vom Stapel. Bis 1955 wurde dieser letzte Yukon-River Heckraddampfer als Passagier- und Frachtschiff eingesetzt.

1966 wurde dieses Schiff von der Whitehorse-Werft an ihren gegenwärtigen Liegeplatz befördert und auf den Zustand von 1937 – 1940 restauriert.

 

 

 

 

Begeistert bin ich von dem riesigen Dampfkessel, der fast aussieht wie neu. Dieser wurde ausschließlich mit Holz befeuert.  Der Maschinenraum sieht für mich ziemlich kompliziert und unverständlich aus. Ich bin gut im Lagerfeuer machen oder andere Sachen reparieren, aber mit Motoren kenne ich mich absolut nicht aus.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Was für uns an dieser Stadt noch gut ist, es gibt eine deutsche Bäckerei. Dort decken wir uns wieder mit wirklich gutem Vollkornbrot ein. Für den nächsten Tag bestellen wir uns noch ein Oliven Chiabatta und Linzerschnitten.

 

Wir folgen weiter dem KlondikZwischen Whitehorse und Dawson City gibt es einige Sehenswürdigkeiten.

Eine der Wenigen ist die Braeburn Lodge. Hier gibt es bekanntlich die besten Cinnabon Buns.  Ich staune nicht schlecht, so große Zimtschnecken hab ich noch nie gesehen. Die haben einen Durchmesser von leicht 30 cm. Aber sie schmeckt wirklich so gut wie versprochen wurde.

 

 

 

 

 

 

Ein kurzer Fotostopp ist uns das Montague Roadhouse wert, dieses ist schon sehr verfallen. Schade um das schöne Blockhaus.

 

 

 

 

Carmacks  ist ein 500 Seelen-Dorf mit einem interessanten Museum. Im Tage´Cho Hudän Interpretive Centre werfen wir einen Blick in die Vergangenheit, die Zeit der ersten Bewohner dieser Gegend. Der Eintritt ist frei.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Da uns die Strecke von über 500 km für einen halben Tag zu weit ist, verbringen wir die Nacht auf einem freien Campingplatz direkt am Pelly River. Pelly ist ein Dorf mit knapp 400 Einwohnern. Ausser dem Big Jonathan House und der Tankstelle gibt es nicht wirklich viel zu sehen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

So gehen wir wieder einmal bei Sonnenschein ( die Sonne verabschiedet sich erst um 23.30) schlafen, was mir nicht so leicht gelingen mag.

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