Anthropologisches Museum Mexico City

Anthropologisches Museum Mexico City

 

 

VON SCHÄTZEN VERGANGENER ZEITEN

 

 

Ein Besuch im anthropologischen  Museum kann ich jedem nur empfehlen. Allein schon dieses ist es wert nach Mexico City zu reisen.

Kaiser Maximilian hat schon 1865 damit begonnen Kunstschätze zu sammeln und eröffnete schon damals das erste Museum des damals neuen Staates nach der Revolution.

Das neue Museum , das Museo National de Antropologia  wurde nach einer Bauzeit von 19 Monaten im Jahre 1964 eröffnet. 

 

 

 

 

 

Dieses Museum präsentiert die präkolumbischen und zeitgenössischen indianischen Kulturen auf sehr eindrucksvolle Art.

Leider ist das Wahrzeichen des Museums, ein Brunnen im Innenhof, dessen Betonschirm nur von einer einzigen Säule getragen wird eingezäunt. Wir können nur den oberen Teil der Säule sehen.

 

 

 

 

Vor dem Eingang steht die unvollendete Skulptur vom Regengott Tláloc.

 

 

 

 

In einem Tag ist das riesige Museum nicht zu schaffen, so können wir leider auch nur einen Bruchteil der wirklich beeindruckenden riesigen Sammlung begutachten. In verschiedenen Sälen werden die unterschiedlichen Kulturen vorgestellt, wie die Tolteken, Aztekten, Maya und viele mehr. Wir widmen uns diesen dreien, deren ehemalige Städte wir auch besucht haben.

 

 

 

 

 

 

Die größte Ausstellung ist dem Reich  der Maya gewidmet. Hier stehen neben den Modellen der verschiedenen Maya Zentren auch Nachbauten im Garten.

 

 

 

 

Es ist wirklich erstaunlich wie viele dieser Schätze doch noch gefunden und sichergestellt werden konnten. 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die Kultur der Azteken überlebte nur 200 Jahre. Dann kamen die Spanier und haben diese vernichtet. Dazu haben sie kranke Leute vorausgeschickt, so daß 6 Monate später bei ihrem Einzug in das Land kaum noch Krieger angetroffen wurden die nicht von der Pest befallen waren. So war es ein leichtes dieses Land zu erobern. 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Auch wurden tonnenweise Goldschmuck eingeschmolzen zu Barren um sie leichter nach Spanien transportieren zu können. Diese Schätze sind unwiederbringlich verloren.

In der Mitte des Saales der Azteken prunkt der berühmte Sonnenstein der Azteken, 4 m im Durchmesser und 24 t schwer. 

 

 

 

 

 

 

 

 

Im Freigelände können Modelle von riesigen Anlagen der Azteken besichtigt werden, wie die von Teotihuacan, der Stadt der Götter.

 

 

 

 

Der Kopfschmuck Montezumas ist in diesem Museum nur eine Nachbildung. Das original befindet sich im Völkerkunde Museum in Wien. 

 

 

 

 

Auch finden wir hier eine Nachbildung des Grabes vom Maya König Pacal, dessen Stadt wir in Palenque schon besucht haben. Dieses mächtige Sarkophag ist im Museum in Palenque meiner Meinung nach besser präsentiert.

 

 

 

 

 

Dafür gibt es hier die original Jademaske des Herrschers Pacal zu sehen. 

 

 

 

 

Die Zeit vergeht viel zu schnell und so kann ich nur noch einen kurzen Blick in einen Saal werfen, in dem noch andere Kulturen vorgestellt werden. 

 

 

 

 

 

 

Ich hätte gerne noch einen Tag länger hier in der Stadt verweilt, schon allein um das ganze Museum zu sehen. Doch leider verrinnt die Zeit viel zu schnell und es heißt schon wieder Abschied nehmen von Mexico City. Die Reise geht weiter in Richtung Norden.

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