#Die Vorbereitungen laufen weiter#Abenteuer Panamerikana#Testfahrt Stilfserjoch#

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STILFSERJOCH

 

Unser großer Traum rückt näher, wie auch die Verschiffung des Wohnmobils von Hamburg nach Buenos Aires. Kurz entschlossen machen wir uns auf den Weg um ein letztes Höhentraining mit unserem Wohnmobil zu absolvieren. Dazu wählen wir ein ganz bestimmtes Ziel. Wir fahren auf das Stilfserjoch, 2757 Meter über dem Meeresspiegel, den höchsten Gebirgspass Italiens und den zweithöchsten asphaltierten Pass der Alpen. 

 

 

 

 

Dieser Pass ist nicht nur sehr beliebt bei den Motorradfahrern, auch zahlreiche Radfahrer strampeln die 48 Kehren dieser Straße hinauf. Was uns dabei auffällt, hier fährt wirklich kein einziger mit Strom, die meisten sind mit Straßenrädern unterwegs. An sich ist diese Straße nicht sehr steil, doch bei diesem Verkehrsaufkommen bleibt für mich der Spaß auf der Strecke, aber wir sind ja ohnehin mit dem Womo hier. 

Es ist schon eine Herausforderung mit dem Wohnmobil diese zum Teil sehr engen Kehren zu fahren, doch Wolfgang meistert dies bestens. Nur 3 Mal müssen wir reversieren um die Kurve zu kriegen. Was mich ein bisschen beruhigt, wir sind nicht die einzigen die mit einem Camper da hinauf fahren. 

Ein großer Vorteil ist es daß wir uns erst am späten Nachmittag den Berg hoch schrauben, da ist nicht mehr ganz so viel Verkehr. Deshalb haben wir uns auch Zeit gelassen und sind erst gegen Mittag von zu Hause abgefahren. 

Oben auf dem Pass werden wir mit einem sensationellen  Blick auf den Ortler belohnt, dessen  Gipfel von einer Wolke umhüllt ist. Auch können wir die Straße von oben bewundern, es ist spannend zuzusehen, die Autos und auch den Bus fahren zu sehen. Es sieht aus wie eine Computersimulation oder die Ansicht auf dem Navi.

 

 

 

 

 

 

Im „Tibet“, einem originell eingerichteten  Restaurant stärken wir uns mit einem Südtiroler Apfelstrudel, für mich der beste Apfelstrudel. Wir bedauern es ein wenig daß wir schon weiter unten in Stilfs ein Zimmer für die Nacht gebucht haben, denn hier oben den Sonnenuntergang und den Sonnenaufgang zu erleben wäre sicher atemberaubend. Wir wussten nicht daß es hier noch freie Zimmer gibt. 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Der sehr sympathische Kellner in Lederhosen klagt uns ein wenig sein Leid bezüglich der Sommer Skisaison hier oben auf dem Pass. Es regiert hier die „Mafia“, das heißt, der Besitzer des großen Hotels bevorzugt seine Gäste bezüglich der Pistenbenützung. Die Gäste der anderen Unterkünfte müssen teilweise stundenlang warten bis sie mit dem Lift hochfahren dürfen um ihr Training zu absolvieren. Die Gäste vom „Tibet“ werden deshalb vom Chef mit einem Pistengerät in der Früh schon auf den Berg gefahren damit sie in Ruhe trainieren können. Das ist auch Italien.

Nachdem wir die wunderbare Aussicht genug genossen haben, machen wir uns wieder auf den Weg. 48 Kehren warten auf uns, dieses Mal bergab. Auch diese Fahrt meistern Wolfgang und das Wohnmobil zu  meiner Zufriedenheit. So kann ich mehr oder weniger entspannt die Aussicht zurück auf den Gletscher geniessen und hier und da noch ein Foto machen. Wobei der Gletscher hier nicht sehr attraktiv erscheint, sehr düster und grau.

 

 

 

 

 

 

 

 

Stilfs ist der Hauptort der Wanderregion um den Ortler. Wolfgang hat hier für die Nacht ein Zimmer gebucht, für eine Nacht das ganze Wohnmobil wieder zu aktivieren zahlt sich nicht aus, ist es doch schon für die Abreise hergerichtet. 

In solch einem kleinen Ort haben die Wände Ohren, das heißt es spricht sich alles sehr schnell herum. Nach dem Abendessen spazieren wir noch in´s Zentrum, wo wir uns in der „Krone“ einer kleine Verdauungshilfe ein Form eines klar gebrannten hingeben. Und siehe da, beim Frühstück erfahren wir daß die Seniorchefin des Hauses schon alles weiß. Ihre Freundin war auch dort auf ein Getränk und hat ihr gleich erzählt daß die Österreicher mit dem Wohnmobil auch dort waren. So ist es eben hier oben in den Bergen. 

 

 

 

 

Nach dem Frühstück machen wir noch einen kurzen Spaziergang in das Zentrum und geniessen ein letztes Mal den Blick zurück in Richtung Ortler.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Schon gestern ist uns ein besonderer Platz aufgefallen, heute legen wir einen Stopp ein um diesen Ort zu besichtigen.

 

 

 

 

Ein wirklich uriger Typ begrüßt uns, er ist der Gründer dieser Anlage, der Künstler höchstpersönlich. Zahlreiche Kunststücke aus Steinen, Holz und Knochen hat dieser Mann gebastelt und hier in seinem riesigen,üppig mit allerlei Gemüse bewachsenem Garten ausgestellt. 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Viele der Kunstwerke sind auch mit Sprüchen versehen, die Phantasie dieses Menschen ist unglaublich, ich bin sehr erstaunt. Er geht fast über vor lauter Mitteilungsbedürfnis. Manche seiner Sprüche sind nicht wirklich jugendfrei, doch wir sehen das nicht so eng. Sind wir doch schon erwachsen. In diesem grünen Paradies scheint es auch den Bienen zu gefallen, bauen sie doch ihre Nester direkt auf den Gesichtern mancher Skulpturen. 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die Steine,von denen jeder einzigartig ist, holt er aus dem Fluß der gleich neben dem Garten vorbeifließt. Manche sind bemalt, andere wieder geritzt. Hier alles genau zu erforschen würde Stunden dauern. Wir haben noch einen Weg vor uns und so reissen wir und dann doch bald los um unsere Fahrt wieder anzutreten. 

 

 

 

 

Wir sind uns einig, jetzt möchten wir nicht auf dem Weg hinauf zum Pass sein, eine einzige Kolonne von Motorrädern, Autos und noch mehr Bikern kommt uns entgegen, alle mit dem gleichen Ziel. Unser Ziel ist nach Meran, Bozen und Innsbruck wieder die Heimat. 

 

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#Hoher Kasten#heißer Föhn#Apenzellerland#

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Hoher Kasten

 

Heute sind wieder einmal hohe Temperaturen angesagt, also nix wie rauf auf die Berge. Schon lange wieder einmal wollte ich die Aussicht vom „Hohen Kasten“, einem tollen Aussichtsberg in der Schweiz geniessen. Ich glaube ich war vor ca. 17 Jahren das letzte Mal dort oben. 

Mit dem Auto geht es los bis nach Brülisau, von dort gibt es verschiedene Möglichkeiten den Berg zu erklimmen. Die gemütlichste ist es wohl mit der Seilbahn. Diese kommt für uns jedoch nicht in Frage, zumindest nicht hinauf. Ein anderer Weg führt ziemlich direkt nach oben, den bin ich früher immer gegangen. Doch heute wählen wir einen Weg über verschiedene Almen. Auch da gibt es 2 Möglichkeiten, wir wählen den kürzeren Weg von ca. 3 Stunden und nicht den längeren von über 5 Stunden.

 

 

 

Es weht uns ein heißes Lüftchen mit über 60 km/h um die Nase, der sogenannte Föhn. Mich wundert es daß die Seilbahn doch in Betrieb ist. 

 

Einem Bach entlang und später über Wiesenfelder führt unser Wanderweg auf die Alp Fulen. Diese ist nicht bewirtschaftet, anscheinend auch nicht sehr bekannt, da sie auf keiner der Wegweiser benannt ist. Die Gegend ist wunderschön, jedoch wird die Freude für kurze Zeit durch heftige Attacken von zahlreichen Bremsen getrübt. 

 

 

 

 

 

 

 

 

Immer haben wir unser Ziel vor Augen, der Sendemast ist nicht zu übersehen.

 

 

 

 

Von dort geht es vorbei am Gasthaus Ruhesitz, ein gelungener Name für ein Gasthaus, in Richtung Alp Soll, die wir in knapp 2 Stunden erreichen. Unseren Ruhesitz suchen wir uns erst später.

 

 

 

 

Manchmal spielt mir meine Fantasie einen Streich, so erkenne ich in einem abgesägten Baumstamm ein Einhorn, es kann auch ein Stier sein.

 

 

 

 

Mutig wie ich bin, nehme ich den Kampf auf, mit dem … was immer es auch sein mag 🙂

 

 

 

 

 

 

 

 

Erschöpft vom Kampf ziehen wir weiter. Vorbei an zahlreichen Almhütten.

 

 

 

 

 

 

Und was wäre eine Alpe ohne ihre Bewohner, die Kühe. Manch eine hat eine schwere Last zu tragen, eine große Glocke.

 

 

 

 

 

 

Jetzt ist eine kurze Pause angesagt, wir haben „unseren“ Ruhesitz gefunden.  Eine Scheibe Schwarzbrot und Wasser gegen den Durst, und schon sind wir wieder gestärkt für die letze Etappe. 

 

 

 

 

Diese führt jetzt etwas steiler bergauf.

 

 

 

 

 

 

 

 

Nach diesem Anstieg gelangen wir zum Höhenweg Hoher Kasten. Die Aussicht ist immer wieder einen kurzen Blick auf alle Seiten wert. Auch wenn die Sicht heute ein wenig eingetrübt ist. 

 

 

 

 

 

 

Wir wandern über den Höhenweg bis zum Kastensattel, teilweise sehr konzentriert damit uns der Wind nicht vom Weg fegt. Das Ziel ständig vor Augen. 

 

 

 

 

Noch ein kurzer letzter Anstieg und wir erreichen die Spitze vom  Appenzeller Aussichtsberg. 

Vom 360° Panorama können wir zahlreiche interessante Berge bewundernden. Unter Anderem auch den Säntis, sicher auch ein Ziel der nächsten Zeit. Aber auch das gesamte Rheintal und der Walgau liegt uns zu Füßen. 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Nicht zu vergessen , die Blütenpracht am Wegesrand und im Alpengarten rund um die Spitze des Berges.

 

 

 

 

 

 

 

 

Seit 2008 gibt es hier oben ein Panorama- Drehrestaurant. Wir stärken uns auch wieder bei bester Aussicht mit einem typisch Schweizer Gericht – Käshörnli mit Apfelmus. Zu unserem Erstaunen ist heute nicht sehr viel los hier oben. Das liegt daran, daß heute der Schweizer Nationalfeiertag ist. Die halbe Schweiz ist in Vorarlberg beim Einkaufen. 

 

 

 

 

Natürlich muß es für Wolfgang noch etwas süßes sein, dazu bestellt er einen Schümli-Pflümli, nachdem ich ihm das übersetzt habe. Dieser Schümli-Pflümli ist eher ein Pflümli-Schümli, ich bin mir sicher die Menge vom Schnaps ist größer als die des Kaffee´s. Schmeckt stark, aber gut. Auch der Kuchen mit getrockneten Birnen.

 

 

 

 

Nach 1 1/2 Stunden und 1 1/2 Restaurantumdrehungen treten wir die Heimfahrt an. Um unsere Knie etwas zu schonen legen wir die knapp 1000 Höhenmeter mit der Bahn zurück – zu einem stolzen Preis von 56 Schweizer Franken für 2 Karten talwärts. Das ist die Schweiz. 

 

 

 

 

Zum Schluß noch ein kleines Gedicht über den Appenzeller Käse.

 

Appenzeller Maigale, wia machst denn du dr Käs?

I tua an in a Kübale, und druck  ihn mit am Füdale,

drum isch der Käs so räß!

Wer die Übersetzung möchte, einfach bitte melden! 

#Alpe Weißenfluh#Bregenzerwald#

#Alpe Weißenfluh#Bregenzerwald#

 

 

Alpe Weißenfluh

 

 

Zur Zeit geniessen wir meine alte und Wolfgang´s neue Heimat in vollen Zügen. Es gibt viel zu entdecken und so nutzen wir jede Gelegenheit, und davon gibt es sehr viele, um die Gegend zu erkunden und zu erwandern. 

Heute geht es auf eine schöne Alm mit tollem Rundblick – die Weißenfluh Alm. Vom Parkplatz Bödele marschieren wir auf einer Forststraße in Richtung Lustenauer Hütte. Dort waren wir vor einigen Tagen schon, ein Spaziergang im Regenwetter. Heute lacht die Sonne vom Himmel, es ist sehr warm. 

 

 

 

 

 

 

Wir nehmen dieses Mal eine andere Route, biegen kurz vor der Lustenauerhütte ab in Richtung Hochälpele. Dieser Weg führt ein Stück sehr, sehr steil bergauf, in der Hitze fast kein Vergnügen mehr. Die wunderschöne Aussicht ist jedoch der Lohn für diese Mühe. 

 

 

 

 

Jetzt ist Schluß mit dem breiten Weg, auf einem Steig geht es weiter durch den Wald, über Wurzeln, Holzscheiben mit Draht versehen ( Rutschgefahr), es ist nach dem Regen der letzten Tage noch ziemlich matschig.

 

 

 

 

 

Auf der Gschwendtalpe legen wir eine kurze Rast ein um die Aussicht auf Dornbirn und den Bodensee zu bewundern. 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Nach ca. 2 Stunden erreichen wir nach einem steilen Anstieg über eine sumpfige Wiese die Alm. Von hier oben haben wir einen 360° Rundblick, es ist herrlich. 

 

 

 

 

 

 

 

 

Nachdem wir uns gestärkt und unseren Durst gestillt haben, machen wir uns auf den Rückweg. Diesen wählen wir dann doch über die Lustenauerhütte. Heute bei Sonnenschein.

 

 

 

 

 

 

Auch ein Stück weiter zeigt sich die Landschaft heute in einem ganz anderen Licht. Hier der Vergleich.

 

 

Vor wenigen Tagen im Regen.

 

 

 

 

 

 

Und dies ist der Anblick heute. Auch im Regenwetter war diese Wanderung schön, doch heute geniessen wir doch lieber wieder die Sonne und die klare Sicht. 

 

 

 

 

 

 

Noch ein letzter Blick auf eine  Vorsäßsiedlung, auch Maiensäss genannt  https://de.wikipedia.org/wiki/Maiensäss  und wir erreichen wieder den Parkplatz wo unser Auto geduldig auf uns wartet. Eine wunderschöne Wanderung geht zu Ende und die nächste steht schon bald bevor.

 

 

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#Rückkehr nach Lucca#

#Rückkehr nach Lucca#

 

 

Rückkehr nach Lucca

 

 

Die Stadt Lucca hat uns im März schon verzaubert, als wir mit dem Womo dort unterwegs waren. Wettertechnisch nicht gerade berauschend, dafür lacht heute die Sonne vom Himmel und wärmt die Luft auf 35°. Dieses Mal suchen wir keinen Unterschlupf vor dem Regen, sondern die kühleren schattigen Gassen. 

Kurz entschlossen fahren wir mit dem Zug von Pistoia nach Lucca, es ist nicht einmal eine Stunde Fahrt. Bei schönem Wetter sieht alles nocheinmal ein bisschen anders aus. Den Dom San Martino  haben wir beim letzten Besuch schon besichtigt, trotzdem statten wir ihm einen zweiten Besuch ab.  Der Bahnhof liegt nahe der Stadtmauer, durch diese betreten wir die Stadt und schon sind wir beim Dom angelangt.

 

 

 

 

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#Kocht niemand selber in Pistoia ?#

#Kocht niemand selber in Pistoia ?#

 

Das fragen wir uns, nachdem wir die Anzahl der  Restaurants in dieser doch kleinen Stadt sehen. Laut Tripadviser gibt es hier 281 Restaurants bei 90.000 Einwohnern.

Außerdem fällt mir auf, daß es nur einen kleinen Supermarkt in der Stadt gibt. Wir haben uns hier für eine kleines Appartement entschieden, aber nicht in der Absicht selber zu kochen. Nur das Frühstück wollen wir uns selber zubereiten.

 

 

 

Bei genauerer Besichtigung der Wohnungstüre weiß ich nicht ob ich mich jetzt sicher fühlen soll, oder hier gerne mal eingebrochen wird. Wir haben jedenfalls noch nie in einem „Tresor“ gewohnt. Genauso verhält es sich mit der Präsenz des erhöhten Polizeiaufgebots. 

 

 

 

 

Wie jedes Jahr finden um diese Zeit die Musikfestspiele in Pistoia statt. Jeden Tag während unseres Aufenthaltes spielt eine andere Musikgruppe in verschiedenen Stilrichtungen auf der Tribüne des Piazza dell Duomo, vor einer wunderschönen Kulisse. 

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#Florenz#Markt und mehr#

#Florenz#Markt und mehr#

 

 

FLORENZ

 

 

Zum Frühstück besuchen wir heute wieder Ulisse, einen sehr netten Herrn. Schon vor einigen Tagen hatten wir das Vergnügen ihn kennenzulernen. Das Frühstück im JT , so heißt das Lokal an der Piazza Pitti, ist das Beste das ich in Florenz gefunden habe. Und erst der Cappuccino zum Abschluss , mit so viel Liebe wurde mir noch keiner serviert. Ich hatte ja eigentlich einen Espresso bestellt, doch den konnte ich auf keinen Fall ablehnen. 

 

 

 

 

 

 

 

 

In Siena, wo wir zufällig zur Mille Miglia gestoßen sind ( das ist eine Olttimerralley), wurden wir schon gefragt ob wir den alten Autos nachreisen. Mittlerweile könnte man das ja wirklich glauben. Auch hier sind sie wieder, wunderschöne alte Autos sind auf der Piazza Pitti ausgestellt, manche kenne ich auch wirklich von Siena. Ich finde das echt amüsant. 

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#Florenz#Kultur und nackte Männer#

#Florenz#Kultur und nackte Männer#

 

Florenz hat ein großes und bedeutendes künstlerisches Erbe. Und diesem wollen wir heute ein bisschen auf die Spur gehen. Nach einem Frühstück an der Piazza della Signora, mit Blick auf den berühmten David von Michelangelo, starten wir unseren Kulturtag mit der Besichtigung des Palazzo Vecchio inclusive Besteigung des Turmes. Dieser hat eine Höhe von 94 Metern, etwas niedriger als der in Siena.

 

 

 

 

 

 

Schon am ersten Tag ist mir aufgefallen, überall wohin ich meinen Blick auch wende, stehen Statuen von nackten Männern. Nicht nur der berühmte „David“ von Michelangelo, alle möglichen Figuren in allen möglichen Stellungen. 

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#Ein Tag in  Florenz#

#Ein Tag in Florenz#

 

 

EIN TAG IN FLORENZ

 

 

Es gibt soooo viele schöne Plätze in Florenz daß uns die Wahl nicht leicht fällt, wo wir uns denn heute mit Frühstück verwöhnen lassen wollen. Heute wird es die Piazza della Repubblica. Dort haben wir schon vor Tagen ein nettes Restaurant entdeckt, das Paszkowski.

 

 

 

 

In wenigen Minuten erreichen wir schon unser Ziel durch die Arkaden. An dessen Ende befindet sich ein weiteres interessantes Geschäftsmodell. Eine Bücherei – dort kann man in Büchern schmökern und nebenbei auch etwas trinken und essen. 

 

 

 

 

 

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#Palazzo Pitti#oft kommt es anders als man denkt#

#Palazzo Pitti#oft kommt es anders als man denkt#

 

Ganz anders als vorausgesagt ist das Wetter heute morgen noch schön. Alle warten hier schon sehnsüchtig auf Regen, ausser uns natürlich. Gegen eine kleine Abkühlung haben wir aber auch nicht wirklich was. 

Wir wollen uns ein nettes Lokal suchen für ein kleines Frühstück. Also machen wir uns schon gegen halb 8 auf den Weg. Die Stadt schläft noch fast, die ersten Vorbereitungen für den Tag werden gleich neben unserer Haustüre schon getroffen.

 

 

 

 

Jeden Tag platziert dieser Geschäftsmann seine Sachen neu, jeden Tag steigt er auf die Leiter um die Kannen, den Knoblauch und andere Dinge aufzuhängen, und jeden Abend räumt er alles wieder in seinen kleinen Laden. Heute gehen wir über die Ponte Vecchia auf die andere Seite der Stadt. Noch ist es ziemlich ruhig, das wird sich in kurzer Zeit ändern. Die Geschäfte sind noch alle geschlossen. Doch vorher wollen wir sie noch von der „Sonnenseite“ betrachten.

 

 

 

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#Florenz#Landung mit Hindernissen#

#Florenz#Landung mit Hindernissen#

 

Ja, wir sind in Florenz gelandet. Während unserer wochenlangen Reise durch die Toscana haben wir diese Stadt absichtlich ausgelassen. Dies hat einen besonderen Grund. In Florenz brauchen wir kein Auto, auch kein Wohnmobil. Wir wollen diese Stadt zu Fuß erkunden. Doch der Hauptgrund ist, wir wollen eine Aufführung der  „Traviata“ im Palazzo Pitti besuchen, die eben diese Woche stattfindet. 

So fliegen wir vom Flughafen Zürich, in gut einer Stunde von uns zuhause erreichbar, nach Florenz. Der Landeanflug ist schon im Gange, da wird das Fahrwerk wieder eingefahren und der Flieger startet erneut durch. Laut Aussagen vom Flugkapitän ist der Wind schuld daran daß wir noch nicht landen können. So fliegen wir eine weitere Schleife um Florenz um dann beim 2. Landeversuch tatsächlich sicher den Boden zu erreichen. 

Unser Hotel liegt in einer kleinen Gasse ganz in der Nähe der Ponte Vecchio. Hier hat sich ein junges Ehepaar, er Italiener, sie Asiatin, scheinbar einen Traum erfüllt und ihr kleines Hotel eröffnet. Es gibt hier nur wenige Zimmer.  Der Empfang ist recht herzlich, Allesio, der „Chef“ des Hauses zeichnet uns in einem Stadtplan mit Begeisterung die sehenswertesten Plätze ein, besonders solche, die nicht so sehr von Touristen überströmt werden.

 

 

 

 

 

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