Von Mendocino zu den  Humbold Redwoods

Von Mendocino zu den Humbold Redwoods

VON OHRWÜRMERN UND RIESENBÄUMEN

 

 

Weiter zu fahren ohne die Stadt Mendocino zu besichtigen kommt für uns nicht in Frage. Also verabschieden wir uns wieder von Christine und Wolf und fahren in die Stadt.

 

 

 

 

Kleine verschnörkelte, in traditioneller Holzbauweise errichtete Häuser  mit wunderschönen Blumengärten finden unsere Begeisterung. Ich mag solche kleinen Orte sehr. Überall gibt es etwas zu entdecken.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Mendocino ist auch als Künstlerort bekannt, dies zeigen die zahlreichen kleinen Geschäfte mit allerlei Krimskrams. 

 

 

 

 

Auf der Tankstelle bekommen wir eine Adresse von einem Camperservice in der Nähe, unsere Wasserpumpe hat ihren Geist aufgegeben. Der Mechaniker dort wundert sich über unsere kleine Pumpe, so etwas hat er noch nie gesehen. Zum Glück haben wir eine Ersatzpumpe dabei und so kann er diese wenigstens tauschen. Jetzt haben wir endlich wieder Druck in der Leitung und setzen beruhigt unsere Fahrt fort.

 

 

 

 

 

 

Über Fort Bragg führt die Straße noch der Küste entlang, dann beginnt ein neuer, spannender Teil. Wir fahren durch endlos lange Wälder. Doch sind dies keine Wälder wie wir sie kennen, hier wachsen die sogenannten riesigen Redwood Bäume.

 

 

 

 

Wo die Besucher in anderen Nationalparks über Stege durch einige solcher Riesen geführt werden, hier fahren wir 100 km mitten durch.

 

 

 

 

 

 

 

 

Im Humboldt Redwoods Statepark haben wir einen Campingplatz ausgesucht, inmitten dieser Giganten. Die Straße dorthin wird immer schmaler, wir schlängeln uns durch diese Riesenbäume. Im Schutzgebiet wachsen knapp 50 Prozent des natürlichen Bestands an  Küstenmammutbäumen, den höchsten Bäumen der Erde. Über 100 Meter hoch und 7 Meter im Durchmesser können diese Bäume erreichen, die ältesten sind bereits mehr als 2000 Jahre alt. Mehr interessantes über diese Bäume gibt es hier zu lesen. 

https://de.wikipedia.org/wiki/Redwood-Nationalpark

 

 

 

 

 

 

Es ist schon fast Gewohnheit daß wir von anderen Campern auf unser kleines fahrendes Zuhause und die Reise angesprochen werden. Der Aufkleber am Hinterteil von Henriette fällt eben doch auf. So unterhalten wir uns heute am Lagerfeuer mit Tom, der  in San Francisco für Fed Ex arbeitet. Auch er würde gerne einmal nach Europa reisen, sich Deutschland, Österreich und die Schweiz ansehen, jedoch kann er sich noch nicht vorstellen länger als 2 Wochen am Stück wegzufahren. Die Urlaubsregelung wie wir sie kennen sind hier im Land der unbegrenzten Möglichkeiten doch eingegrenzt. Wie gut es uns doch geht. Die zahlreichen Trails durch den Wald der Giganten locken uns sehr, jedoch hat mich eine starke Erkältung im Griff und macht solche Aktivitäten zur Zeit unmöglich. 

 

 

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