Weinlese und Apfelernte  in Südtirol

Weinlese und Apfelernte in Südtirol

Wir verlassen unseren schönen Platz in Malcesine am Gardasee, werfen noch einen letzen Blick auf Torbole.

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Die Campingplätze in Südtirol sind im Herbst so gut wie ausgebucht. Die Zeit des „Törggelen“ ist angebrochen. Wolfgang hat einen privaten Stellplatz über Tramin gefunden. Hier oben am Berg, auf 750 Metern Seehöhe können nur 4 Wohnmobile auf dem Parkplatz des Berggasthauses Gummererhof stehen. 

Die Auffahrt ist schon wieder ein neues Abenteuer. Sehr eng und sehr steil geht es den Berg hinauf. Ausweichmöglichkeit so gut wie fast keine. Zum Glück kommen uns nicht mehr als 2 Fahrzeuge entgegen. Das Wohnmobil an der einzigen Stelle an der wir aneinander vorbeikommen. Glück gehabt. 

Wir stehen direkt vor dem schon abgeernteten Weingarten, mit Blick auf den Hof und weit hinunter ins Tal. Nur noch einige Trauben hängen zur Ansicht vor dem Gasthaus. In der Ferne können wir sogar die Dolomiten erkennen. 

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So steil wie die Straße sind hier oben auch die Wanderwege. Wir nehmen einen davon in Angriff, wollen zu einem kleinen Speicherteich. Oben angelangt lassen wir uns von der Sonne wärmen. Mit meinem verlängerten Auge – der Drohne kann ich sogar schon unser nächstes Ziel erblicken. Den Kalterersee.

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Zurück im Berggasthaus staunen wir nicht schlecht. Alle Plätze im gesamten Gastgarten sind besetzt. Wir dürfen uns zu einem älteren Paar aus Bozen setzen und erleben so unterhaltsame Stunden bei köstlichen Speisen. 

Die Sonne geht hinter dem Berg unter und es wird sofort wieder frisch. Wir verziehen uns in unser warmes Wohnmobil und geniessen die Aussicht vom Fenster aus. Der Mond geht auf und ich schnappe meine Kamera und bin schon wieder draußen. 

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Die Nacht ist herrlich ruhig, es haben sich inzwischen noch 4 Fahrzeuge zu uns dazugesellt. Wir nehmen nur ein kurzes Frühstück zu uns, wollen die steile, enge Straße ins Tal hinter uns bringen bevor der ganze Besucherstrom wieder den Berg hoch fährt. Wir haben echt Glück, es begegnet uns kein einziges Auto.

In Kaltern parken wir uns am Ortsrand ein und spazieren zum Hauptplatz. Dort nehmen wir unser zweites Frühstück zu uns. Ein wunderbarer Südtiroler Apfelstrudel und einen Cappuccino vom Feinsten. Wir geniessen die Sonne, es ist endlich wieder etwas wärmer. 

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MONIKA KOCH

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Beim Campingplatz St. Josef kennen wir uns ja schon aus, wir sind schon das dritte Mal dieses Jahr hier. 

Wir lieben diesen ruhigen Platz. Der erste Weg führt uns wieder auf dem Steg durch das Schilf zum Kalterersee. Ganz alleine sitzen wir hier, zum Schwimmen ist der See inzwischen zu kalt. 

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Nach dem frühen Abendessen verziehen wir uns aber auch in unser Wohnmobil, denn die Luft ist ebenso kalt, sobald die Sonne hinter den Bäumen verschwindet. 

4,5° hat es nur heute früh. Ich mache mich auf an den See. Die Nebelschwaden ziehen über die Wasseroberfläche, die Haubentaucher scheinen mit mir zu spielen. Sie tauchen vor mir ab, unter dem Steg durch und auf der hinteren Seite wieder auf und melden sich sogleich lautstark.  Dieses Spiel wiederholen sie einige Male. Plötzlich taucht im Nebel ein Stand Up Paddler auf, er gleitet gemütlich über den spiegelglatten See und verschwindet bald wieder in der Nebelbank. 

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MONIKA KOCH

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MONIKA KOCH

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MONIKA KOCH

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Am späten Vormittag setzen wir uns dann doch auf unsere Bikes, fahren um den See und weiter nach Tramin.

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Dort werden wir im Gasthaus Post so richtig kulinarisch verwöhnt, bevor wir uns durch die Weingärten und Obstplantagen wieder auf den Rückweg machen.

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Die Weinlese ist schon in den letzten Zügen, doch die Apfelernte ist noch voll im Gang.

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Unglaublich wie viele dieser köstlichen Früchte die kleinen Bäume tragen. Rot, saftig und knackig hängen sie in Trauben an den wenigen Ästen. Auf dem Heimweg bleiben wir an einem Obststand stehen und laden eine Kiste frisch geernteter Äpfel der verschiedenster Sorten ein. 

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