Entlang des St. Lorenz Stroms auf die Gaspesie Peninsula  und  Erlebnis U-Boot

Entlang des St. Lorenz Stroms auf die Gaspesie Peninsula und Erlebnis U-Boot

 

 

VOM WIND IN DEN SCHLAF GESCHAUKELT

WILDCAMPING AM UFER DES ST.LORENZ STROM

 

Von Quebec City wollten wir am Nordufer des St. Lorenz Strom entlangfahren und diesen dann mit der Fähre überqueren. Alle Versuche in den nächsten 3 Tagen eine Fähre zu bekommen schlagen fehl. 

Das Wetter ist nicht so berauschend, und auf Walbesichtigungstour wollen wir auch nicht wieder gehen. So entschliessen wir uns eben doch für das Südufer.

 

 

 

 

Auch das Südufer hat seine Reize. Es herrscht sehr wenig Verkehr, die Straße führt meist an der Küste entlang. Vorbei an kleinen Dörfern mit bunten Häusern und viel Landwirtschaftlichen Flächen.

Wir finden einen schönen Übernachtungsplatz in Cacouna, an einem Park direkt an einer Bucht. Spät abends gesellt sich noch ein zweites Auto dazu. 

Über Nacht hat sich das Wetter gebessert. Heute gibt es nur ein kleines Frühstück, nicht weit von unserem Übernachtungsplatz hat Wolfgang eine Bagel-Bäckerei entdeckt. So ein frischer Bagel, vorzugsweise mit Lachs – darauf freue ich mich schon. 

Wir erreichen die Bäckerei, ist ja nicht zu übersehen. Ein kleines Häuschen mit einem Automaten steht auf dem Parkplatz. Die Bäckerei hat nur noch am Wochenende geöffnet. So hab ich mir das nicht vorgestellt. Bagel aus dem Plastikbeutel sind nicht gerade verlockend. 

 

 

 

 

 

 

Einige Kilometer weiter zweigen wir von der Hauptstraße ab und landen in einer kleinen Bucht. Es macht durchaus Sinn ab und zu eine Stichstraße zu erkunden, dort kann man immer wieder die schönsten Plätze finden. Hier bei dieser wunderschöner Aussicht schmeckt der Kaffee noch einmal so gut.

 

 

 

 

 

 

 

 

Nach einem kurzen Spaziergang bei starkem Wind machen wir uns wieder auf den Weg an die Küste. Schon gestern haben wir auf den Feldern tausende Schneegänse gesehen, die sich vor der langen Reise in den Süden hier versammeln.  Heute sehen wir sie überall am Ufer, immer wieder leuchtet ein ganzer Küstenabschnitt in  weißer Farbe. 

 

 

 

 

 

 

Bei der Pointe-au Pere Maritime Historic Site legen wir einen einen weiteren Stopp ein, angezogen von einem schönen Leuchtturm.

 

 

 

 

 

 

Dort liegt das 90 Meter lange U-Boot  Onondaga, welches besichtigt werden kann. Das lassen wir uns nicht entgehen. Wie ein riesiger Wal liegt es am Ufer des St. Lorenz Stroms.

 

 

 

 

 

 

Los geht es, wir tauchen ein in den Bauch dieses riesigen Bootes.

 

 

 

 

Es ist wirklich sehr spanend incl. Audioguide durch dieses Stahlross zu klettern. Nichts für Menschen mit Platzangst oder Rückenschmerzen. Hier ist Beweglichkeit gefragt.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Der Speisesaal war der einzige Raum in dem 20 Männer auf einmal Platz finden konnten. Mussten wohl übereinander gesessen sein.

 

 

 

 

Von 1963 bis 2000 war dieses U-Boot im Dienst. Insgesamt waren 70 Mann Besatzung an Bord und es war mit 16 Torpedos bewaffnet. 

 

 

 

 

Wir fahren weiter der Küstenstraße entlang und halten Ausschau nach einem schönen Platz für die Nacht.

 

 

 

 

 

 

Wie so üblich stehen entlang der Küstenstraße noch einige Leuchttürme. Und wieder sehen wir ganze Schwärme von Schneegänsen.

 

 

 

 

 

 

 

 

In Torelle ist es dann soweit, wir finden wieder einen wunderbaren Platz für die Nacht.

 

 

 

 

 

 

 

 

Nach einem beeindruckenden Sonnenuntergang schaukelt uns der Wind sanft in den Schlaf.

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