Zuckerhut, Samba und ein Überfall

Zuckerhut, Samba und ein Überfall

 

Zuckerhut und Samba

 

 

Bei einem Aufenthalt in Rio de Janeiro darf ein Besuch des berühmten Zuckerhutes nicht fehlen. Das Wetter zeigt sich heute auch nicht von seiner Besten Seite. Mit 2 Seilbahnen erreichen wir in kurzer Zeit den Gipfel. Natürlich ist die Aussicht atemberaubend schön, doch der Zuckerhut selber ist vom Meer aus sicher imposanter anzusehen.

 

 

 

 

 

 

 

Diese Gondel ist natürlich nicht mehr in Betrieb, wobei ich lieber mit der gefahren wäre, die hat auf jeden Fall mehr Charme als die 3. Generation. Aber Sicherheit geht doch vor.

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Corcovado – der „Bucklige“

Corcovado – der „Bucklige“

 

CORCOVADO – DER BUCKLIGE

 

Pünktlich um 9 Uhr holt uns Markus, unser Reiseführer für die nächsten 2 Tage im Hotel ab. Wir besuchen heute den Christus hoch oben auf dem Berg. Es ist nicht so einfach auf diesen Hügel zu gelangen. Nur bestimmte kleinere Busse dürfen die Straße bis ganz oben befahren, sie haben sozusagen die Lizenz dafür. Dieser Berg wir Corcovado genannt, das heißt übersetzt „der Bucklige“.

Oben angekommen zeigt sich das Wetter nicht gerade von der besten Seite. Der Nebel verhüllt die Aussicht, sowohl auf den Christus wie auch in´s Tal. Die wahre Größe von 30 Metern Höhe lässt sich hinter den Nebelschwaden nur erahnen. Jetzt heißt es sich in Geduld üben.

 

 

 

Das ist nicht gerade meine Stärke, aber wenn es darum geht ein gutes Foto zu machen, dann fällt es mir schon etwas leichter.  Jedesmal wenn sich der Nebel nur ein klein wenig lichtet steigt die Hoffnung auf ein brauchbares Foto. Und die Nebel lichten sich nicht wirklich oft, und wenn, dann geben sie nur für wenige Sekunden den Blick frei. 

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Kulturschock – Rio de Janeiro

Kulturschock – Rio de Janeiro

 

Rio de Janeiro

 

 

Zeitig um 7.30 bringt uns unsere liebe Nachbarin Anja zum Bahnhof in Bregenz. Dort lesen wir auf einem Schild, daß ein Schienenersatzverkehr eingerichtet ist zum  Bahnhof in Lindau. Genau dort wollen und müssen wir hin, um den Zug nach Frankfurt zu besteigen. Es erscheint uns zu mühsam mit dem ganzen Gepäck erst in den Zug , dann in den Bus, dann wieder in den Zug zu steigen, deshalb sind wir schnell entschlossen die Strecke bis Lindau mit einem Taxi zurückzulegen.

Kurz vor Lindau fährt die Bahn, die laut Anzeige nicht fahren sollte, an uns vorbei. Super, denke ich mir, das fängt ja schon gut an. Nach einem kurzen Frühstück geht die Reise dann endgültig los.

Wir sind nach einem teilweise stürmischen Nachtflug gut in Rio gelandet. Schon die Fahrt vom Flughafen zum Hotel war ein richtiger Kulturschock. Der internationale Flughafen von Rio de Janeiro liegt im Norden der Stadt. Dort führt die Autobahn mitten durch verfallene Firmengebäude, Häuser, die bei uns zuhause dem Abriss geweiht wären – und hier wirklich das Zuhause von zahlreichen Menschen sind.

Durch einen Tunnel, der unter dem Meer durchführt – dieser wurde für die Olympiade gebaut – erreichen wir den Süden der Stadt. Dieser sieht schon auf den ersten Blick etwas kultivierter aus. Auf den Hügeln sind auch hier die „Armenviertel“, die sogenannten Favelas zu sehen.

Dieser Anblick mildert ein wenig die Enttäuschung die wir beim geplanten Einchecken in unser Hotel erfahren. Angeblich gibt es einen Wasserrohrbruch und wir werden in ein anderes Hotel , ebenfalls an der Copacabana gelegen, umgebucht. Während wir warten checken zahlreiche Menschen ein, für uns ein wenig unverständlich daß gerade die Zimmer, die für uns gebucht sind, ohne Wasser sein sollen.

 

 

 

 

Nur sehr ungern ziehen wir in das „Schwesternhotel“ ein, das eindeutig einige Kategorien darunter liegt. Es liegt am anderen Ende der Copacabana. Von unserem Zimmer aus blicken  wir  seitlich  auf den „Christus“ , auf der anderen Seite erhaschen wir einen Blick auf den Strand.

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Langsam aber sicher kommt ein bisschen Aufregung!

Langsam aber sicher kommt ein bisschen Aufregung!

Neue Lage, noch 4 Tage bis zur Verschiffung

 

Die Spannung steigt, der Termin unserer Abreise rückt in großen Schritten näher. Auch die Vorbereitungen finden langsam ihren Abschluß.

 

In diesen Tagen bereiten wir unser Wohnmobil für die Verschiffung vor. Es wird alles in Kisten verpackt und in der Heckgarage verstaut. Wichig ist es, alles fest zu verzurren, damit auch bei hohem Seegang alles an seinem Platz bleibt. 

 

 

 

Noch sind die Kisten nicht richtig gestapelt, sie sind zwischenzeitlich aus Platzgründen der Wohnung geräumt.

 

 

 

 

 

Eine Fotodokumentation der verpackten Dinge kann nicht schaden.

 

Unser rollendes Zuhause für die nächsten Monate wird nächste Woche in Hamburg auf ein großes Schiff verladen und tritt als Erstes die große Reise nach Buenos Aires an. Langsam aber sicher kommt ein bisschen Aufregung dazu, was ich sonst vor Reisen nicht so kenne. Haben wir an alles gedacht? Sind es doch viele Dinge an die man denken muß. Für beinahe jedes Land wird ein eigener Adapter gebraucht.

Zum Laden der Laptops benötigen wir eine Powerbar. Diese für meinen Mac zu finden war nicht sehr einfach, da die meisten nicht stark genug sind. Auch wird diese nicht von Deutschland nach Österreich versendet. Wir sind dann doch fündig geworden und haben auch für den Transport eine Lösung gefunden.

 

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Ein Bekannter hat uns diese dann über die Grenze zur Post  gebracht und so konnten wir sie dann doch noch bekommen. Ich habe auch herausgefunden daß diese nicht mit in das Flugzeug darf. Sämtliche Batterien oder Akkus  mit  lion ionen dürfen nicht so transportiert werden. Also ab damit in´s Wohnmobil. Die ersten Tage verbringen wir in Buenos Aires in einem Hotel, da ist es kein Problem unsere Geräte zu laden bis wir unser Wohnmobil in Empfang nehmen können.

 

Zum Schutz des doch sehr hellen Stoffes der Sitze nähe ich einen Überzug, ebenso Tischtücher für den Campingtisch. Wollen wir (ich) es doch die lange Zeit unterwegs ein bisschen hübsch haben.

 

 

 

 

 

 

Im Hafen wird das Wohnmobil kontrolliert, deshalb müssen die Schränke leer sein. Daß die Hafenmitarbeiter nicht immer saubere Hände und Kleidung haben packe ich die Matratzen und Polster in Folie ein um sie so zu schützen.

 

 

 

 

 

Wir liegen mit der Abarbeitung der erstellten Liste sehr gut in der Zeit. Doch gibt es noch viel was mir im Kopf herumschwirrt. Was lade ich in die Kisten und was in die Koffer.

 

 

 

 

Informationen zufolge ist es ratsam einige Ersatzteile mitzunehmen, es ist schwierig bis fast unmöglich diese in Südamerika zu bekommen, und die Lieferung dauert ewig lange.

 

ZUM FLUGGEPÄCK

 

Die Fluglinie TWA ( Trans World Airline) erlaubt pro Person 2 Koffer mit je 23 kg, dazu Handgepäck und eine kleine Tasche mit persönlichen Dingen. Wir sind uns einig, wir wollen nicht  sooo viel Gepäck durch die Gegend schleppen. Immerhin fahren wir mit dem Zug nach Frankfurt, müssen auch umsteigen, und da wird es dann sicherlich zur Qual. So packen wir in unsere Koffer die Sachen die wir die ersten Tage brauchen. Mein Handgepäck ist wie immer mein Fotorucksack. 

Meine Fotoausrüstung wurde noch ein bisschen aufgebessert um ein neues Zoom Objektiv, einen Fernauslöser und einen Batteriepack. Wir sind oft lange unterwegs ohne Zugang zu Strom zu haben und so habe ich die Möglichkeit meine Kamera über Batterien zu betreiben falls die Akkus mal  leer sind.

Ich überlege mir auch eine Versicherung für meine Fotoausrüstung abzuschließen.

Wer auf eine solch lange Reise geht sollte auch seine Gesundheit checken lassen, den Zahnarzt dabei nicht vergessen. Diese Checks haben wir hinter uns, wie auch die Impfungen. Dieses Jahr eine Tollwutimpfung zu bekommen war nicht ganz einfach. In den Apotheken war weit und breit kein Impfstoff zu bekommen. Wir hatten das Glück auf der Bezirkshauptmannschaft noch welchen zu ergattern. Heute hat der Arzt uns beiden die 3. und letze Impfung verpasst. Wieder ein Haken gesetzt auf unserer Liste.

Morgen werden die Kisten dann endgültig richtig eingeräumt und befestigt. Dann ist das Wohnmobil bereit für die Abfahrt. Am Sonntag fahren wir nach Hamburg, geben unser „Baby“ ab, geniessen noch einige Tage die Stadt, bevor wir wieder nach Hause zurückfliegen um die allerletzen Vorbereitungen zu treffen. Auch für Familie und Freunde soll noch Zeit sein, sehen wir uns ja doch lange nicht.

 

 

 

 

#Panamericana#das große Abenteuer rückt näher#

#Panamericana#das große Abenteuer rückt näher#

Panamericana

Die Panamericana entlang zu fahren ist wohl der Traum vieler Menschen. Für uns wird dieser wahr – schon sehr bald. Wir stecken schon seit einigen Wochen mitten in den umfangreichen Vorbereitungen für dieses Abenteuer. 

Es gilt Listen um Listen abzuarbeiten. Nebenbei bemühen wir uns fast täglich die spanische Sprache zu erlernen, um uns auch mit den Menschen dort ein bisschen austauschen zu können. Da soll einer sagen, die deutsche Sprache ist eine schwere Sprache. Versucht es einmal mit spanisch.

Ich habe auf unserer „Reiselandkarte“, die in unserem Büro hängt schon einmal die geplante Route mit einem roten Faden markiert. Der weiße Faden ist von unserer Reise im letzen Jahr.

Unser erstes Ziel nach 6 Monaten wird  Arizona sein. Bis wir Tumbstone erreichen werden wir 14 Länder in Südamerika und Mittelamerika durchquert haben. Ich freue mich auch wieder sehr auf Costa Rica, das wir im letzten Jahr kennen und lieben gelernt haben. Auch nachzulesen auf diesem Blog.

 Dann ist vorerst einmal eine kurze Unterbrechung für einen „Heimurlaub“ geplant. Nach ca. 1 Monat wollen wir die Reise dann fortsetzen um bis nach Alaska und durch Kanada zu fahren. 

Das Wohnmobil wird den europäischen Kontinent einige Wochen vor uns verlassen, es geht mit einem Schiff auf die große Reise nach Buenos Aires. Wir fliegen dann später nach, mit Zwischenstopp in Rio und den Uguazu Wasserfällen.

 In Südamerika gibt es keine Möglichkeit ein Wohnmobil zu mieten, auch sind die Campingplätze sehr rar, was das Abenteuer umso spannender macht. Es gibt dort diesen „Luxus“ nicht, jederzeit einen Platz mit Stromanschluß aufsuchen zu können. Und wenn es dann mal Strom gibt sollte man den passenden Adapter dabei haben. Diese haben wir schon besorgt, es sind nicht wenige an der Zahl.

Auch ist es ratsam einige Ersatzteile für das Fahrzeug mitzunehmen, denn es wird nicht  einfach sein solche zu bekommen. Auch wenn das Wohnmobil neu ist wie unseres, kann doch einmal etwas kaputt gehen. Die Liste „Fahrzeug“ ist schon ziemlich abgearbeitet, da war Wolfgang schon sehr fleißig. 

Auch die Gesundenuntersuchung ist schon im Gange, die ersten Impfungen wie Gelbfieber schon erledigt, weitere stehen noch auf dem Impfplan, unter anderem eine Impfung gegen Tollwut. 

Auch gilt es sich um Visum, Internationalen Führerschein, Pässe, Krankenversicherung usw. zu kümmern. Auch diese Liste ist sehr lang. 

Anfangs denkt man sich, es sind ja noch Monate bis zur Abreise, doch die Zeit vergeht wie im Flug. 

Wichtig ist für mich auch, mich mit meiner neuen Kamera, einer Nikon D 750 vertraut zu machen, möchte ich euch doch mit tollen Fotos erfreuen. Ich freue mich über jeden  der unsere Reise mitverfolgt und selbstverständlich freue ich mich riesig über Kommentare und Anregungen.