Ruinen und Museum von Palenque

Ruinen und Museum von Palenque

 

 

RUINENSTADT IM DSCHUNGEL 

 

Es ist eine gute Entscheidung der Küste entlang nach Palenque zu fahren, obwohl der Weg etwas weiter ist. Ich bin sehr begeistert von dem schönen Wasser im Golf von Mexico. Nie hätte ich gedacht daß es so viel schöner und sauberer ist als die Karibik von Mexico.

 

 

 

 

 

 

Immer wieder  durchfahren wir einige sehr bunte, malerische  Fischerdörfer.

 

 

 

Mitten in der Pampa steht das ganz tolle Hotel Tucan. Wer die Ruhe sucht ist hier sicherlich richtig. Schön über der Küste gelegen thront es etwas über dem Meer. Ruhe ist hier das einzige was man findet, wer eine Stadt oder ein Dorf in der Nähe sucht – der sucht vergebens.

 

 

 

 

 

 

In Sabancuy verlassen wir die Küste und fahren wieder durch dichtes Buschland, das jedoch heute immer wieder von landwirtschaftlich genutzten Feldern durchbrochen wird.
Heute sind wir schon früh am Übernachtungsplatz, was auch gut ist. So bekommen wir noch einen Platz im Schatten, mittlerweile ist das Thermometer auf 39,5 Grad geklettert. Das Klima hier ist wieder sehr feucht, wir befinden uns in einer „Dauerdusche“. Zumindest fühle ich mich so.

 

 

 

 

 

 

Der Campingplatz in Palenque liegt im tropischen Dschungel neben den archäologischen Anlagen.
Endlich wieder hören wir die Brüllaffen im Wald.

Um 8 Uhr stehen wir vor den Toren der Anlage, welche eine bedeutende Stadt der Maya war. Die gleichnamige Stadt Palenque ist noch heute eine lebhafte mexikanische Stadt, in der die als direkte Nachkommen der ehemaligen Bewohner Palenques betrachtet werdenden Menschen leben – also noch echte Maya. 

 

 

 

 

Diese Maya Anlage scheint auf den ersten Blick nicht sehr groß zu sein, jedoch befinden sich noch 95% der Gebäude unter dem alles überwuchernden Dschungel. Und diese 5 freigelegten Prozent sind wirklich sehenswert und lassen nur erahnen wie die ganze Stadt mal ausgesehen hat.

 

 

 

 

Nahezu alle Gebäude wurden mit feinen und detailreichen Stuckreliefs verziert, sowohl im Inneren als auch an den Außenwänden. Die Bauart dieser Anlage beweist, es müssen damals schon gute „Architekten“ am Werk gewesen sein.

Ein Schönheitsideal um den Göttern ähnlich zu sehen bestand darin, den Kopf in eine ovale Form zu bringen. Damit wurde er schon im Kindesalter in Formen gesteckt, jedoch nur bei den höherstehenden Familien. 

 

 

 

 

 

 

Gleich nach dem Eingang befindet sich die stufenförmige Pyramide –  der „Tempel der Inschriften“. Die Stufenpyramide ist etwa zwanzig Meter hoch und besitzt auf ihrer Dachplattform einen kleinen Tempel. Dieser Tempel  beherbergte  den außergewöhnlich großen Sarkophag König Pacals, dem letzten großen Herrscher Palenques.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Diesen berühmten Sarkophag kann man sich im angrenzenden Museum ansehen.

 

Auf einer Fläche von 100 mal 80 Metern erhebt sich der größte architektonische Komplex von ganz Palenque: der Palast.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Aus dem Inneren dieses Gebäudes ragt ein vierstöckiger Turm, welcher früher als Observatorium oder Wachturm gedient haben soll. In der Blütezeit sollen hier 20 000 Menschen gelebt haben.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Noch dürfen wir „fast“ die ganze Anlage betreten, nur wenige Zonen sind gesperrt. Das soll sich sehr schnell ändern, sagt unser Guide, nach und nach werden mehr Absperrungen gebaut, da die Mauern und Böden auf Grund der vielen Menschen Schaden nehmen. Da haben wir ja noch richtig Glück gehabt.

 

 

 

 

 

 

Auf einem Hügel stehen 3 Tempel, unter anderem der Sonnentempel. Dies war der Platz an dem die Götter verehrt, aber auch Opfer dargebracht wurden.

 

 

 

 

 

 

 

 

In allen 3 Tempeln befindet sich in einem überwölbten Raum an der Rückwand ein dreiteiliges Relief. Für die Archäologen sollen diese sehr interessant sein, mich erinnern diese Bilder teilweise an Raumfahrer oder Ausserirdische. 

 


 

 

Wie in jeder Anlage sind auch hier die verkaufstüchtigen Maya um ihre Dinge an den Mann/ Frau zu bringen.

 

 

 

 

 

 

Ein Besuch im Museum lohnt sich auf jeden Fall. Nicht nur der wirklich sehr beeindruckende, mächtige Sarkophag des letzen Herrschers, auch zahlreiche andere Fundstücke, wie Steine, Masken und Tafeln können wir hier bestaunen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die Schriftzeichen der Maya bestehen aus ca. 700 Bildern, einige davon sind auf einer Tafel zu sehen.  

Sehr interessant ist ein Bericht von Erich von Däniken, der diese Zeichen auf dem  Sarkophag von Pacal in einem ganz anderen Licht beleuchtet.

 

https://www.youtube.com/watch?v=MOxCkUFMTRI

 

Es gibt noch mehrere Theorien was diese Zeichnungen zu bedeuten haben, bildet euch eure eigene Meinung. 

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