Costa Rica

Costa Rica

 

DAS GEFÜHL VON HEIMKOMMEN

 

 

Costa Rica, ich habe mich schon sehr darauf gefreut wieder dorthin zu kommen. Doch erst liegt uns ein Grenzübertritt bevor, den wir problemlos meistern. Was sich von den anderen Grenzen  unterscheidet, wir müssen direkt an der Grenze eine Versicherung für unser Auto abschließen. Doch wir sind inzwischen schon geübt was Formulare ausfüllen betrifft, Ausreise und Einreise. Nach 2 Stunden haben wir es geschafft und fahren über die Grenze von Costa Rica.

 

 

 

 

 

Wir haben uns mit 3 anderen Fahrzeugen zusammengetan und machen uns für die nächsten Tage selbständig. Wir möchten an einen ganz besonderen Platz . Auf der Halbinsel Osa hoffen wir Aras zu finden.

 

 

 

 

Wir fahren durch wunderschöne Landschaft in üppigem Grün und immer heißer werdenden Temperaturen.

 

 

 

 

Da bietet es sich an eine kleine Erfrischung in einem angekündigten Wasserfall zu nehmen. Wir parken in einer rustikalen Bar, dort wird uns angeboten auf unsere Autos aufzupassen.

 

 

 

 

 

 

Ein Tico, so nennt man die Einwohner Costa Ricas, begleitet uns mit seiner Machete um uns den Weg freizumachen. Jetzt haben wir wirklich das Gefühl im Regenwald angekommen zu sein. Der Weg zum Wasserfall ist schwer begehbar, so sind wir am Ende nur noch zu Dritt und nach einiger Zeit ist vom Wasserfall noch immer keine Spur. Mittlerweile sind wir alleine unterwegs und der Weg endet im DIckicht. So entschließen wir uns umzudrehen und finden den Rest unserer Truppe in einem kleinen Pool in der Nähe der Straße. Das Wasser ist wunderbar erfrischend.

 

 

 

 

 

 

 

 

In der kleinen Bar erfrischen wir uns auch noch von innen und setzen unsere Fahrt fort.
In einem kleinen Gemüseladen tätigen wir unseren ersten Einkauf in Costa Rica.

 

 

 

 

 

Die Fahrt zur Drake Bay  ist sehr spektakulär und abenteuerlich. Auf einer Gravelroad führt die Straße ständig steil bergauf und wieder bergab.

 

 

 

 

 

 

Immer wieder können wir einen wunderschönen Blick auf die Küste werfen. Doch auch Arbeiter bei ihrer wirklich harten Arbeit können wir entdecken. In einem tiefen Loch schlichten sie Stein auf Stein um so eine Mauer zu errichten. Ein anderer Mann giesst liebevoll die frisch gesetzten Pflanzen an der Böschung.

 

 

 

 

 

 

 

 

Später  gilt es mehrere Flüsse zu überqueren. Für unsere Henriette eine richtige Herausforderung, die wir aber bravurös meistern. Die anderen Fahrzeuge sind da im Vorteil, sind es doch Actionmobile und höher gestellt als unser Wohnmobil. Insgesamt bekommt Henriette 12 mal nasse Füße.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die Straße zu unserem heutigen Ziel ist mehr als abenteuerlich. Steile Passagen mit zahlreichen Flußdurchquerungen. Unsere Henriette schlägt sich sehr tapfer, wir düsen mit Vollgas durch die Fluten. Ganz am Ende der Straße befindet sich die Dragon Bay, dort finden wir gerade genug Platz für unsere Fahrzeuge .

 

 

 

 

Auf der Halbinsel Osa befindet sich der Nationalpark Sirena, dieser ist nur mit Boot zu erreichen. Wir treffen auf einen „Auswanderer“, der 4 verschiedene Agenturen anruft, alle Boote für morgen ausgebucht.
Gleich neben unseren Stellplätzen befindet sich ein kleines Büro, welches Tauchausflüge anbietet. Ich frage nach und wir können diese Bootstour buchen. Nicht ganz billig dieser Spaß (90 Dollar pro Person) , doch wir sind ja extra deswegen hergekommen. Norbert hat vor Jahren genau dort zahlreiche Aras gesehen.
Nach einer kühlen Nacht starten wir um 6 Uhr früh zu unserer Bootstour.

 

 

 

 

Die Überraschung ist perfekt als 20 Personen in das kleine Boot gestopft werden. Der ganze Protest hilft nichts, wir düsen vollbesetzt auf das Meer hinaus.

 

 

 


Nach ca. 1 Stunde erreichen wir unser Ziel und machen uns mit einem Guide auf den Weg in den Regenwald.

 

 

 

 

 


Insgesamt wandern wir 4 Stunden mit einer kurzen Pause in einer Rangerstation. Die Anzahl an verschiedenen Tieren ist ziemlich begrenzt, und Aras sehen wir keinen einzigen. Es liegt vermutlich an der Jahreszeit.

 

 

 

 

 


Auf dem Rückweg stoppen wir an einem schönen Strand und versuchen uns im warmen Wasser zu erfrischen, es gelingt nicht wirklich. Trotzdem geniessen wir das Bad in den Wellen.

 

 

 


Wieder zurück glauben wir es kaum. Da fahren wir stundenlang mit dem Boot um Aras zu sehen, und da sitzen sie am späten Nachmittag auf einem Baum nahe unseren Wohnmobilen.

 

 

 

 

 


Am Strand geniessen wir noch einen schönen Grillabend am Lagerfeuer.

 

 

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