Torres del Paine Nationalpark

Torres del Paine Nationalpark

Torres del Paine

 

 

 

 

Früh am Morgen machen wir uns auf den Weg zum Torres del Paine Nationalpark. Die Schotterstraße die uns in den Park führen soll, ist gesperrt. So nehmen wir eben einen anderen Weg.
Die Wettervorhersage hat in der Nacht bis zu minus 7 Grad gemeldet, tagsüber nicht mehr als 6 Grad. Es weht ein starker patagonischer Wind, der Unterschied ist, heute weht er nicht kalt, sondern bringt Temperaturen bis 23,5 ° mit sich. Auch der angesagte Regen bleibt aus, wir haben riesiges Glück.

 

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Königspinguine auf Feuerland

Königspinguine auf Feuerland

 

Königspinguine und Punta Arenas

 

Ich habe schon lange gerätselt wieso Feuerland so heißt. Mein Gedanke war, da es hier so kalt ist und ständig ein starker Wind weht, mussten die Menschen viel Feuer machen um sich zu wärmen. Es ist nicht ganz so, aber ganz unrecht hatte ich doch nicht. Die Insel wird so genannt weil die Seeleute, die hier am Ufer entlang gesegelt sind, gesehen haben daß viele Feuer brannten, daher kommt der Name Terra del Fuego – Land des Feuers.

 

 

Heute geht es weiter in den Norden, wir fahren wieder über die Grenze, über die Magellanstraße bis nach Punta Arenas. Bei diesen vielen Kilometern Schottenpiste kommt es auf einen Umweg nicht mehr an. Wir besuche eine Kolonie von Königspinguinen. Diese sind wirklich bezaubernd.

 

 

 

 

 Inzwischen wurden sie von den Besuchern abgegrenzt, früher war da scheinbar kein Zaun. Da die Anzahl der Touristen auch hier enorm gestiegen ist, wurde es auch notwendig die Tiere ein wenig zu schützen.

 

 

 

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Es geht los, Start der Panamerikana in Ushuaia

Es geht los, Start der Panamerikana in Ushuaia

 

BEGINN DER PANAMERIKANA

 

 

 

Wir nehmen Abschied von Ushuaia, der südlichsten Stadt der Welt, und gleichzeitig beginnt die Fahrt auf der Panamerikana. Hier ist der Start, obwohl wir schon 3 Wochen unterwegs sind und schon so viel schönes erleben durften. Es frischt der Wind wieder etwas auf, schon in der Nacht hat er unser Womo geschaukelt.

 

 

 

Der Garibaldi Pass ist eine Wetterscheide, auf dem Pass regnet es leicht, weiter unten scheint wieder die Sonne. Der Schnee ist schon wieder fast zur Gänze geschmolzen. Auch bizarre Bäume säumen wieder unseren Weg.

 

 

 

 

Den Garibaldipass wieder hinter uns gebracht liegen vor uns wieder die Meiler, in denen Holzkohle hergestellt wird. Zur Zeit ist nur einer in Betrieb.

 

 

 

 

 

 

 

 

Wir stoppen wieder kurz in der Bäckerei in Tolhuin, machen uns dann auf den Weg zur größten Schafschurstation der Welt, der Estancia Maria Behety.

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Ushuaia und „Fin del Mundo“ – das Ende der Welt

Ushuaia und „Fin del Mundo“ – das Ende der Welt

DAS ENDE DER WELT

Wir verlassen Roberto und sein kleines verrücktes Paradies und fahren erst dem See entlang und weiter über den Garibaldi Pass nach Ushuaia.
Wir fahren durch einen bizarren Wald, im Blickfeld die Ausläufer der Anden. Hier sind sie noch nicht so hoch wie wir sie noch erleben werden. Das Wetter spielt hier verrückt, vor dem Pass fängt es plötzlich an zu regenen, wir fahren durch einen Regenbogen dem Pass entgegen.

Der Garibaldi Pass ist nicht sehr hoch, so um die 300 Meter, aber genug um in heftiges Schneetreiben zu gelangen.

Die Landschaft ist wieder abwechslungsreich, wir fahren auch an einem Schigebiet vorbei. Die Saison ist hier schon beendet, ist doch der Frühling eingekehrt – obgleich er sich bei uns zuhause ein bisschen anders zeigt.

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Magellanstraße und der erste Grenzübertritt

Magellanstraße und der erste Grenzübertritt

 

Erster Grenzübertritt von Argentinien nach Chile 

 

480 km, das ist die Strecke die wir heute zurücklegen. Auch steht der erste Grenzübertritt an. Wir verlassen für kurze Zeit Argentinien und betreten chilenisches Land.
Die Landschaft ändert sich heute ein wenig, die Büsche werden zusehends weniger, bis sie ganz verschwinden. Es gibt kaum noch Vegetation, dafür nimmt die Anzahl der Guanakos zu, vielleicht auch nur weil sie sich nicht mehr hinter den Büschen verstecken können. Ganze Herden grasen teilweise am Straßenrand und immer wieder sehen wir verendete Tiere, diese wurden wohl von den rasenden LKW`s erwischt.

 

 

 

Ein Highlight gibt es auf dieser langen Fahrt trotzdem. Wir machen einen kurzen Abstecher zur Laguna Azul. Dies ist ein Kratersee und liegt wunderschön in der kargen Landschaft.

 

 

 

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Patagonischer Wind

Patagonischer Wind

Typisch Patagonien

 

 

 

Auf der heutigen Fahrt bekommen wir den Wind von Patagonien so richtig zu spüren. Schon die ganze Nacht rüttelt er heftig an Henriette, so daß wir gut in den Schlaf geschaukelt werden.
Leider fällt auch deshalb die Bootsfahrt auf die Isla Pinguina aus. Doch bei diesen hohen Wellen mit einem Schlauchboot 10 km auf das offene Meer hinauszufahren ist einfach zu gefährlich.
Wir nützen den Tag und fahren zu unserem nächsten Ziel, so haben wir einen Tag zum Ausruhen und Wäsche waschen und alles was so anfällt.

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Puerto Deseado

Puerto Deseado

 

Puerto Deseado 

 

 

 

 

Nachdem wir ein wenig Zeit bei den Seelöwen am Strand verbracht haben fahren wir weiter nach Puerto Deseado. Ich habe wirklich geglaubt schon in der Pampa angekommen zu sein, doch die Landschaft wird noch einsamer und verlassener, kein Telefonempfang, nichts. Wir befinden uns jetzt in der Provinz Santa Cruz.
So fahren und schaukeln wir bei teilweise sehr starkem Wind immer gerade aus. Weit und breit einfach nichts.

 

Neben der Straße begleitet uns lange Zeit eine Eisenbahnschiene, zum Teil nur mehr die Trasse. Auch einige zerfallene Haltestellen sind noch Zeugen alter Zeiten. Die Eisenbahn durch dieses Land wurde abgewürgt, die Kapitäne der Landstraße wehrten sich vor vielen Jahren schon vehement gegen die Erhaltung und Erneuerung der Bahn, mit Erfolg. Dabei wäre dieses Land ideal für Schienenverkehr. Hunderte Kilometer geradeaus im Nichts.

Wir erreichen unser heutiges Ziel schon zur Mittagszeit. Am Nachmittag ist eine Bootsfahrt in die Ria geplant. Noch bevor wir zum Campingplatz fahren steuern wir eine besondere Bäckerei an, ein Paradies für Wolfgang.

 

 

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Strandcamping bei Seelöwen

Strandcamping bei Seelöwen

Caleta Olivia

 

 

Heute heißt es früh aufstehen wenn wir noch bei Tageslicht am Ziel ankommen wollen. Die längste Fahrt bisher wartet auf uns.

Dazu lohnt es auch noch einen Abstecher von 120 km zu machen um eine der größten Magellanpinguin Kolonie der Welt zu besichtigen. Ein kleiner Teil der Strecke ist nur über eine Schotterstraße zu erreichen. Gute 2 Stunden später stehen wir am Parkplatz und geniessen unser Frühstück bevor wir den Pinguinen einen Besuch abstatten.
Die Eintrittspreise sind nicht gerade Touristenfreundlich. Ich bestelle – natürlich auf spanisch – 2 einheimische Rentnertickets, komme aber leider nicht durch damit.

 

 

 

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Auf den Spuren der Vergangenheit

Auf den Spuren der Vergangenheit

Von Puerto Pirámides nach Gaiman

 

 

Die Reise geht weiter, wir wollen ja bald nach Ushuaia kommen. Doch heute fahren wir nur 180 km. Von Puerto Piramides nach Gaiman. In Trelew machen wir einen Zwischenstopp, wo wir auch noch kurz unsere Vorräte auffüllen können. Diese Stadt ist nicht gerade sicher, deshalb sollte während dem Einkauf immer einer beim Auto bleiben. Da wir uns auch alle treffen um in ein Museum zu gehen ist es kein Problem.

 

 

 

Überall an der Straße stehen kaputte Autos herum, ein seltsames Bild. Auch sind alle Häuser und Geschäfte vergittert.
Wir besichtigen hier das MEF. Das Museum gilt weltweit als eines der besten paläontologischen Museen. Es dokumentiert anschaulich die Erdgeschichte. Hauptthema ist allerdings der Dinosaurier und die Funde hier in der Gegend. Schon bei der Einfahrt in diese Stadt weist ein lebensgroßer Dinosaurier auf dieses Museum hin.

 

 

 

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Halbinsel Valdez

Halbinsel Valdez

Von El Condor nach Puerto Piramides auf der Halbinsel Valdez

 

 

Wer kennt ihn nicht, den Film von Alfred Hitchcock, „DIE VÖGEL“. Wir werden heute morgen von sehr, sehr vielen der Loros durch ihr lautes Geschrei geweckt. Überall fliegen sie in Scharen herum, sitzen auf den Stromleitungen.

 

 

 

 

 

 

Wir gehen hinunter in Richtung Strand, dort können wir die vielen Löcher in der Küstenwand sehen , wo sie ihre Nester haben.

 

 

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