Von alten Kulturen in  Peru

Von alten Kulturen in Peru

 

 

CHAN CHAN UND HUANCHACO DE LA LUNA

 

Der Norden Perus ist nicht gerade das, was man ein sicheres Land nennt. So bilden wir heute auch keine Fahrgemeinschaft sondern fahren alle mit den eigenen Wohnmobilen nach Chan Chan.

Dies war die Hauptstadt des präkolumbianischen Chimú Reiches. Sie war wahrscheinlich die größte Stadt des südamerikanischen Kontinents und eine der größten der Welt, die aus Lehm erbaut wurden.

„Während der Blütezeit des Chimú-Reiches hatte Chan Chan etwa 60 000 Einwohner und besaß unermessliche Schätze an Gold, Silber und Keramik. Dieser Wohlstand blieb auch erhalten, nachdem die Inka die Stadt erobert hatten. Erst als die Spanier auftauchten, begann die Plünderung. Innerhalb weniger Jahrzehnte war außer Goldstaub kaum noch etwas übrig.“

Der große Tempel hat eine Länge von 1,2 km und eine Breite von 400 Metern. Das Stadtgebiet erstreckt sich heute noch über eine Fläche von 28 km2.

 

 

 

 

 

 

 

Auch können wir hier den  peruanischen Nackthund bewundern, dessen Rasse hier sehr verbreitet ist. Ich denke mir : schön bist du ja nicht, aber sicher selten. Ich finde irgendwie passt er in diese Anlage. Diese Hunderasse hat eine höhere Körpertemperatur und 

 

 

 

 

Wir sehen uns die riesigen Flächen, die noch übrig sind , an. Die Stadt der Chimús wurde von den Inka eingenommen und später eroberten die Spanier diese Stadt. Von der gesamten Chimú Kultur blieb nicht viel übrig.

 

 

 

 

Die in den letzen Jahren immer öfter auftretenden El Ninos, die starken Regen mit sich bringen, trugen zur weiteren Zerstörung dieser Anlage bei. Auch hier ist die Klimaveränderung in Form von immer stärkeren Stürmen zu spüren, gab es hier Jahrzehnte keinen Regen.

 

 

 

 

Um die Mauern zu schützen wurden riesige Dächer gebaut, die das Bild leider sehr trüben.

 

 

 

 

 

 

 

 

Die Menschen damals waren auch schon sehr schlau. So haben sie einen Fluß umgeleitet um Wasser in die Anlage zu bekommen. 

 

 

 

 

Wir fahren weiter nach Huaca de la Luna und besichtigen dort den Mondtempel.
Dieser ist ein Tempel im Moche Tal am Fuße des Cerro Blanco. Diese Anlage ist ca. 700 Jahre älter als jene in Chan Chan.
„Der Bau der huaca (Grab oder Gruft) dauerte sechs Jahrhunderte lang bis um 600 n. Chr. Sechs Generationen erweiterten ihn, indem sie frühere Strukturen komplett bedeckten.

Wir sind sehr überrascht, was wir dort zu sehen bekommen. In den letzen 10 Jahren wurde dieser Tempel nach und nach ausgegraben, es kamen Wände zum Vorschein, die Verzierungen und sogar Farben aufweisen.

 

 

 

 

Das Volk der Moche Kultur brachte auch Menschenopfer, unterhalb des Cerro Blanco wurden jede Menge zertrümmerte Knochen gefunden, was darauf hinweist daß Menschen von oben in die Tiefe gestürzt wurden. Auch Enthauptungen sollen hier durchgeführt worden  sein.

 

 

 

Aber wir konzentrieren uns lieber auf die Schönen Dinge die wir hier zu sehen bekommen.

 

 

 

 

 

 

 

Jede Familie mußte zum Bau dieser Pyramide luftgetrocknete Lehmziegel beisteuern, und jede Familie hatte ihr eigenes „Logo“ das auf der Oberseite jedes Ziegels eingeritzt war.
Die „Haut“ der Pyramide gleicht einer Zwiebelschale. Bei jedem neuen Herrscher wurde wieder eine Mauer mehr davorgebaut und mit neuen Motiven verziert.

 

 

 

 

 

 

 

 

Gegenüber steht der noch größere Sonnentempel. Dieser ist aber gesperrt, da dort Forschungen durchgeführt werden. Auch wurde ungefähr ein Drittel des Tempels weggespült, als Grabräuber einen Fluß umgeleitet haben um die Steine aufzuweichen. Dies ist ihnen nicht gelungen, jedoch wurde später die Pyramide so unterspült daß sie jetzt ziemlich zerstört ist.

 

 

 

 

Wir fahren zurück zu unserem Übernachtungsplatz, marschieren dem Strand entlang zu einem Restaurant mit toller Aussicht. 

 

 

 

Am Abend gibt es wieder etwas zu feiern. Einer unserer Teilnehmer hat Geburtstag. So verbringen wir einen schönen Abend am Strand, mit Wein, Hühnerspießchen und Musik.

 

 

 

 

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