Dawson City – eine Stadt zum Verlieben

Dawson City – eine Stadt zum Verlieben

 

DER GOLDRAUSCH IST NOCH NICHT VORBEI

 

 

Dawson City ist nicht so touristisch wie wir uns das vorgestellt haben. Wir haben uns dazu entschieden im Gold Rush Campground in der Stadt einzuchecken. So können wir die Stadt in aller Ruhe zu Fuß erkunden. Auf der gegenüberliegenden Seite des Yukon River gibt es einen idyllischer gelegenen Platz, den wir in den nächsten Tagen auch noch aufsuchen  werden. Doch nach einigen „wilden“ Nächten brauchen wir wieder einmal Strom um all unsere Batterien aufzuladen.

 

Wir machen uns gleich auf den Weg in die Stadt. Die Straßen sind noch in einem Originalzustand von der Zeit des Goldrausches. Ziemlich staubig und sehr breit. Auch in der Stadt stehen überall Campingmobile.

Die Häuser sind teilweise sehr hübsch renoviert, aber auch viele dem Verfall gewidmet. Das macht aber doch den Charme dieser Stadt aus.

 

 

 

 

 

 

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Coole Kneipen und Schwarzbären auf unserem Weg nach Dawson City

Coole Kneipen und Schwarzbären auf unserem Weg nach Dawson City

 

AUG IN AUG MIT EINEM SCHWARZBÄREN

 

 

Bis jetzt sind wir meistens zu spät aufgebrochen um Tieren am Straßenrand zu begegnen. Heute ist es anders . Wir fahren früher los und haben tatsächlich Glück. 

In der Wiese neben dem Highway grast friedlich ein Schwarzbär. Der erste Schwarzbär, den wir auf unserer Reise sehen. Bis jetzt habe ich nur Grizzlys vor die Linse bekommen.

 

 

 

 

Wir drehen auf der Straße um, so kann ich ihn in Ruhe fotografieren. Er hebt kurz mal die Nase um uns besser orten zu können, frisst dann aber gemütlich weiter.

 

 

 

 

 

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Über Whitehorse nach Pelly Crossing entlang des Klondike Highways

Über Whitehorse nach Pelly Crossing entlang des Klondike Highways

 

 

KARIBISCHER SEE UND RADDAMPFER AUF TROCKENDOCK

 

Auf diesen See haben wir uns schon gefreut. Der Emerald Lake soll ein See mit einer besonders schönen Farbe sein. Und das ist er in der Tat. Er erinnert uns sehr an den Weißensee, nur strahlt dieser noch ein bisschen mehr in einem wunderschönen türkis.

 

 

 

 

 

 

Leider gibt es hier keinen Wanderweg, die einzigen Zufahrtsstraßen sind privat. Also treten wir in die Pedale und fahren weiter bis nach Whitehorse.

 

 

 

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Carcross Dunes – liebevoll die „kleinste Wüste der Welt“ genannt

Carcross Dunes – liebevoll die „kleinste Wüste der Welt“ genannt

 

WÜSTENERLEBNIS IN KANADA 

 

Die Tage werden immer länger und die Nächte umso kürzer. Die Sonne scheint bis 23.30 und geht um 3 Uhr früh schon wieder auf. Dazwischen ist es aber auch nicht dunkel. Sehr ungewöhnlich für uns, so daß wir nicht wirklich müde werden, sehr spät schlafen gehen und in der Früh umso später munter werden. 

Nach einer sehr herzlichen Verabschiedung unserer Unterkunftsgeber fahren wir die 30 km zurück nach Carcross.

 

 

 

 

Leider hat die Sauerteig- Bäckerei dieses Jahr die Türen geschlossen, wie wir im Informationscenter erfahren. Bei einer kurze Runde um die Häuser entdecker wir ein besonderes Schmuckstück. Ich hoffe ja nicht daß wir mal so wohnen müssen. 

 

 

 

 

Doch es gibt noch viel mehr zu entdecken in Carcross. Wir machen einen kleinen Stadtrundgang und geniessen die Ruhe hier.

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Der legendäre Klondike Highway

Der legendäre Klondike Highway

 

 

VON SKAGWAY NACH CARCROSS ENTLANG DES GOLDRUSH HIGHWAYS

 

 

 

 Wir machen uns von den Socken und verlassen die Stadt der Kreuzfahrer. Wir   fahren den Klondike Highway entlang über den White Pass in Richtung Whitehorse. 

Von Skagway führt eine der schönsten Strecken im Norden Kanadas bis nach Whitehorse. Das Wetter bessert sich täglich und so freuen wir uns auf diese Fahrt. 

 

 

 

 

Der Klondike Highway führt ein Stück der Bahntrasse entlang, die damals in der Zeit des Goldrausches gebaut wurde. Die ersten Goldsucher machten sich natürlich unter schwierigsten Umständen zu Fuß auf den Weg nach Dawson City. 

 

 

 

 

Nach wenigen Kilometern Fahrt mit herrlichem Panorama erreichen wir die Grenze zu Kanada. 

 

 

 

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Durch die Inline Passage nach Alaska

Durch die Inline Passage nach Alaska

 

AUF NACH ALASKA

 

 

 

Wir verbringen die letzte Nacht auf Vancouver Island in Port Hardy auf einem schönen Campingplatz im Wald. Wir haben uns für diesen entschieden, da er in der Nähe der Fährenanlegestelle liegt.

Der Wecker klingelt schon wieder um 4 Uhr. Zum Glück konnten wir gestern schon unsere Boardingpässe  für die Fähre abholen. Bereits vor einigen Monaten, in Südamerika, haben wir diese Fahrt durch die Inside Passage nach Alaska gebucht. Heute wäre es unmöglich für diesen Sommer noch einen Platz zu bekommen. 

So komfortabel und unkompliziert sind wir noch nie auf eine Fähre aufgefahren. Die Kanadier sind da echt super locker drauf und es funktioniert wie am Schnürchen.

 

 

 

 

Mit der Northern Expedition, einem 10 Jahre alten Schiff gehen wir also auf die Reise durch die Inselwelt von Nordkananda. 

 

 

 

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Den Bären auf der Spur

Den Bären auf der Spur

 

WILDLIFE AUF VANCOUVER ISLAND

 

 

Die letze Nacht war sehr kurz. Schon um 5.30 werden wir von Rolf Hicker, einem preisgekrönten Fotografen, mit seinem kleinen Boot abgeholt. https://www.vancouverislandtours.info/

Wir haben uns für diese private Tour entschieden, an der höchstens 4 Personen teilnehmen können. Ausser uns sind noch 2 Engländerinnen auf dem Boot, das Rolf extra für solche Touren bauen ließ. 

 

 

 

 

Die Fahrt geht zwischen zahlreichen Inseln durch bis zum Knight Inlet. In 2,5 Stunden erreichen wir die bestimmte Insel. Diese  ist am Ufer nicht so steil abfallend, sondern flach und mit ausserhalb vom dichten Wald mit einem Streifen sattem, grünem Gras bewachsen. 

Es dauert nicht lange, schon ist einer da. Der erste Grizzly.

 

 

 

 

 Langsam schreitet er voran und lässt sich  das Gras sichtbar schmecken.  Zu dieser Jahreszeit sind noch zu wenig Lachse in den Gewässern, und so ernähren sich die Bären von Gras und Beeren. Auch  Muscheln und Schnecken holen sie sich bei Ebbe aus dem Wasser . Das Ernährungsverhalten habe sich hier bei den Bären auch stark verändert, sie haben sich an die Gegebenheiten angepasst, so erzählt uns Rolf.

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Über Port Mc. Neal nach Alder-Bay

Über Port Mc. Neal nach Alder-Bay

 

 

NUR EIN KLEINES STÜCKCHEN WEITER – ALDER-BAY

 

 

 

 

Wir haben die vielen Tage auf Vancouver Island sehr genossen, bald verlassen wir die Insel und erkunden neue Gefilde. Auf den Plan könnt ihr die ungefähre Reiseroute verfolgen. Nach 2 geruhsamen Tagen in Telegraph Cove machen wir uns wieder auf den Weg. Die Alder Bay liegt nur wenige Kilometer entfernt. Doch weshalb wir gerade dorthin gehen, das hat einen bestimmten Grund. Kanada ist ja bekannt für seine Holzwirtschaft. Es ist für uns unvorstellbar was für Ausmasse diese Industrie hier annimmt. Schon auf dem Weg nach Telegraph Cove ist uns dieses Werk aufgefallen, jetzt bleiben wir stehen um diese Szenen festzuhalten.

 

 

 

 

 

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Telegraph Cove – die Wale sind zurück

Telegraph Cove – die Wale sind zurück

 

WAL-WATCHING AUF VANCOUVER ISLAND

 

 

Durch endlos scheinende Wälder fahren wir heute nach Telegraph Cove im Norden von Vancouver Island. Dort hoffen wir Wale zu sehen. 

In Campbell River soll es eine besondere Attraktion geben. Auf einem langen Steg sollen sich zahlreiche Lachsfischer um den besten und Größten Fang bemühen.

Der lange Steg in leicht zu finden, jedoch Fischer finden wir nicht  wirklich. Einige ungeübte Touristen versuchen ihr Glück. Wolfgang probt schon mal wie es denn sein könnte. Ich bezweifle jedoch sehr daß er jemals eine Angel in die Hand nehmen wird. 

 

 

 

 

 

 

Die  Painter´s Lodge in Campbell River ist ein guter Platz um seinen Hunger zu stillen. Die Aussicht ist echt toll, in der Nähe starten und landen Wasserflugzeuge. Dieses Resort ist auch ein beliebter „Salmon fishing Hotspot“.

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Mount Washington – wir erkunden die Berglandschaft von Vancouver Island

Mount Washington – wir erkunden die Berglandschaft von Vancouver Island

 

SCHIGEBIET IM SOMMERSCHLAF

 

 

Heute haben wir eine etwas längere Strecke von 250 km vor uns, wir wollen zum Mount Washington.  

So läutet seit langer Zeit wieder einmal ein Wecker. In Cowichan Bay haben wir einen Bäcker ausfindig gemacht, welcher unsere Neugier geweckt hat. Die Brotreserven sind schon ziemlich am Ende, es ist Zeit für guten Nachschub zu sorgen. Das Brot im Supermarkt entspricht nicht unseren Vorstellungen von Brot wie wir es von Zuhause gewohnt sind. So sind wir immer wieder froh einen richtig guten Bäcker zu finden.

 

 

 

 

 

Wir werden heute sehr überrascht über das supertolle Angebot von wirklich gutem, ehrlich gebackenem Brot. Da fällt uns die Auswahl ja richtig schwer. Zum Glück ist im Tiefkühlfach wieder viel Platz und wir können richtig zuschlagen. 

 

 

 

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