Costa Rica

Costa Rica

 

DAS GEFÜHL VON HEIMKOMMEN

 

 

Costa Rica, ich habe mich schon sehr darauf gefreut wieder dorthin zu kommen. Doch erst liegt uns ein Grenzübertritt bevor, den wir problemlos meistern. Was sich von den anderen Grenzen  unterscheidet, wir müssen direkt an der Grenze eine Versicherung für unser Auto abschließen. Doch wir sind inzwischen schon geübt was Formulare ausfüllen betrifft, Ausreise und Einreise. Nach 2 Stunden haben wir es geschafft und fahren über die Grenze von Costa Rica.

 

 

 

 

 

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Tanzende Kinder und Strandfeeling

Tanzende Kinder und Strandfeeling

TANZENDE KINDER UND TANZENDE WELLEN

Wir verlassen Colon nach dem Frühstück und freuen uns sehr wieder on the Road zu sein.

Um noch ein bisschen mehr von diesem Land in Mittelamerika zu sehen fahren wir in das El Valle de Anton. Wenn es an der Autobahn wieder erschreckend viel Müllansammlungen gibt, zeigt sich dieses Tal im kompletten Gegenteil. Sauber, mit wunderschönen Häusern und gepflegten üppig blühenden Gärten. Wir fahren auf eine Höhe von 600 Metern, die Temperatur ist um 10 Grad kühler als im Tal, doch zeigt das Thermometer immer noch 29 Grad.

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Getsemani – warum wir dieses Viertel lieben

Getsemani – warum wir dieses Viertel lieben

 

STRASSENBILDER

 

 

Getsemani ist bunt, einzigartig und magisch mit seinen verträumten Gassen und möchte heute von uns entdeckt werden. Dieser Teil von Cartagena war früher das sogenannte Armenviertel. Heute ist es nicht mehr so arm, doch noch ein bisschen anders als das Zentrum der Altstadt.

 

 

 

 

Die Häuser sind noch bunter und  viele davon mit wunderschönen Grafittis bemalt. Wir starten unsere Entdeckungsreise am Plaza de Trinidad, wo wir schon beim ersten Anblick fasziniert sind.

 

 

 

 

 

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Urlaub von der Reise  in Cartagena

Urlaub von der Reise in Cartagena

 

DIE SCHÖNSTE STADT SÜDAMERIKAS

 

Es ist unfassbar wie schnell die Zeit vergeht. Nun haben wir Südamerika hinter uns gebracht, das heißt wir verbringen noch 9 Tage hier in Cartagena. Auf der einen Seite ist es Urlaub von der Reise, und andererseits müssen wir uns um die  Verschiffung unseres Wohnmobils kümmern.

Manchen von uns werden die Tage zu lang, doch wir geniessen die Zeit hier sehr. Das Hotel Hilton liegt am Ende einer Landzunge  direkt am Strand, die Altstadt, welche wirklich sehenswert ist, nur wenige Kilometer entfernt und mit dem Taxi um € 2,50 zu erreichen.

 

 

 

 

 

 

 

Cartagena ist eine der ersten gegründeten Städte im Norden Südamerikas. Besonders beeindruckt sind wir von der Altstadt. Uns erinnert diese sehr stark an Kuba, jedoch sind die bunten Häuser in einem viel besseren Zustand. Doch eines hat diese Stadt mit Kuba gleich, überall liegt Musik in der Luft. 

 

 

 

 

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Letzter Fahrtag durch Kolumbien

Letzter Fahrtag durch Kolumbien

DAS WAR SÜDAMERIKA

Es ist soweit, der letzte Fahrtag in Südamerika steht an. Die Zeit vergeht wie im Flug und wir können es kaum glauben daß wir schon bald Abschied nehmen müssen. Doch wir freuen uns auch auf Mittelamerika, haben wir doch noch viel Schönes und spannendes vor uns liegen. Wir beginnen unseren letzten Fahrtag gemütlich, um ihn auch richtig zu geniessen.

Nach dem Frühstück bummeln wir mit einem kleinen Zug um diese Zooanlage, in der wir die Nacht verbringen durften. Der Zoo ist eigentlich nur da um das wirkliche Geschäft hier zu vertuschen. Das Hauptgeschäft hier besteht aus der Caimanzucht. Manche unserer Gruppe haben dieses Fleisch gestern gegessen, wir stehen nicht so sehr darauf. Unsere Erfahrung mit Krokodilfleisch, das etwas modrig geschmeckt hat ist uns noch in sehr guter Erinnerung.

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Mit 30 kmh Durchschnittsgeschwindigkeit über die Berge Kolumbiens

Mit 30 kmh Durchschnittsgeschwindigkeit über die Berge Kolumbiens

 

 

IM SOMMER ANGEKOMMEN

 

 

In Cartagena  haben wir einen sehr wichtigen Termin. Die Verschiffung unserer Wohnmobile steht kurz bevor. Das heißt wir müssen heute 2 Tagesetappen zusammenlegen und fahren so 320 Kilometer. Das scheint gut machbar zu sein, jedoch haben wir die Verkehrs – und Straßenverhältnisse unterschätzt. Ausserdem gibt es auf unserer Route eine Brückensanierung, wo Wartezeiten bis 4 Stunden angesagt wurden.

Zum Glück haben wir uns dazu entschlossen schon um 6 Uhr in der Früh zu starten. Die Baustelle passieren wir nach einer Wartezeit von nicht mal 10 Minuten. Der LKW Verkehr ist noch nicht im Gange.

 

 

 

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Von der Bohne zum Kaffee

Von der Bohne zum Kaffee

HEUTE MACHEN WIR KAFFEE

Auf einer Kaffeefinca zu übernachten und keine Kaffeetour zu machen, das geht gar nicht. So begeben wir uns heute nach dem Frühstück in die Kaffeeplantagen. Es ist ein wunderschöner Morgen und wir werden auch von so manchem Getier besucht.

Wir sind startklar. Als erstes  werden wir eingekleidet, so wie die richtigen Kaffeepflücker eben.

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Valle de Cocora, Heimat der Wachspalmen

Valle de Cocora, Heimat der Wachspalmen

REGENWALD UND WACHSPALMEN

Wir möchten noch ein bisschen mehr von Kolumbien sehen und so fahren wir heute mit 2 kleinen Bussen ins Valle de Cocora. Dieses Tal liegt auf knapp 3000 Metern und ist berühmt durch das Vorkommen der Quindio – Wachspalmen. Diese Palmenart ist mit einer Höhe bis zu 60 Metern die höchste Palme der Welt und kann mehrere hundert Jahre alt werden. Sie ist auch der Nationalbaum von Kolumbien und auf allen Werbeprospekten und der 50.000 Peso Note abgebildet.
Ja, in Kolumbien ist man sehr schnell Millionär. 100 000.00 Pesos sind umgerechnet € 28.00.

Wir legen einen Stopp ein, in einem kleinen Dorf das noch nicht vom Tourismus überrollt wird. Ausser uns sind fast nur Einheimische auf den Straßen und in den zahlreichen Cafés rund um den Hauptplatz. Dieses Dorf verstreut sehr viel Charme, die Häuser sind bunt und sehr gut gepflegt.

In Salento dagegen sieht es schon etwas anders aus. Diese Stadt steht mittlerweile in jedem Reiseführer und ist sozusagen ein Muss für alle die nach Kolumbien reisen. Zur Zeit herrscht noch keine Hochsaison und so ist es noch relativ ruhig hier.

Vom Mirador führen ca. 200 Stufen in die Stadt. Wir wollen nur eine Kleinigkeit essen und fallen gleich in die erste Pizzeria, die einen sehr guten Eindruck auf uns macht.

Die Speisekarte bietet große, aber auch kleine Pizzen an, so entschließen wir uns für 8 kleine. Die Überraschung gelingt, die Pizzen sind viel größer als erwartet, schmecken aber hervorragend. Solch eine Pizza muß in Italien erst gefunden werden.

Die Rechnung fällt  nicht kleiner aus als die Pizza. Wolfgang meint, hier ist es wie DKT -spielen. Wir werfen nur so um uns mit den Scheinchen. 100 000 Pesos sind 21 Euro.

Ein kleiner, ein ganz kleiner Verdauungsspaziergang durch die Stadt, und schon wieder sitzen wir im Bus.

Wir fahren zu den inzwischen geschützen Wachs Palmen im Valle de Cocora. Durch die Pflanzung von hunderten Avocadobäumen und der fortschreitenden Landwirtschaft war diese Palmenart vom Aussterben bedroht. Innerhalb einer Woche wurde ein neues Gesetz erlassen, die Palmen auch auf Privatgrund zu schützen und nicht durch andere Pflanzungen zu gefährden.

Der gestrige Regen hüllt diese Hügel in leichte Nebelschwaden. Wir unternehmen eine kleine Wanderung zu den Palmen, eine kleine Gruppe marschiert weiter in den Regenwald. Immer wieder leuchten Blüten in den verschiedensten Farben aus dem Dickicht.

Unsere Guides erzählen uns interessante Geschichten über Kolumbien, wie etwa das mit dem Füherschein. Es gibt zwar eine Fahrschule in Kolumbien, in der die Busfahrer und Taxifahrer eine Prüfung ablegen müssen. Der Rest der Bevölkerung kauft sich einfach eine Fahrerlaubnis. Diese Besteht aus einem kurzen ärztlichen Check und einem kleinen psychologischen Test, der folgende Fragen beinhaltet: Lebt man alleine? Hat man viele Freunde? Was macht man in der Freizeit? Das war es dann schon, keiner lernt etwa die Verkehrszeichen zu lesen oder andere Verkehrsregeln. Dies erklärt auch die Fahrweise der Kolumbianer – Überholen bei doppelter Sperrlinie ist nur eine davon.
Es ist für uns wichtig defensiv zu fahren und sehr aufmerksam zu bleiben.

Auf der Heimfahrt stoppen wir bei einer ganz besonderen Mauer. Diese Skulpturen erinnern an die Ureinwohner Kolumbiens, die Chibcha, und deren Rituale. Die Feinde wurden getötet und auch gegessen. Am Abend erreichen wir müde und um viele Erlebnisse reicher die Kaffeefinca.