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Es ist unfassbar wie schnell die Zeit vergeht. Nun haben wir Südamerika hinter uns gebracht, das heißt wir verbringen noch 9 Tage hier in Cartagena. Auf der einen Seite ist es Urlaub von der Reise, und andererseits müssen wir uns um die Verschiffung unseres Wohnmobils kümmern.
Manchen von uns werden die Tage zu lang, doch wir geniessen die Zeit hier sehr. Das Hotel Hilton liegt am Ende einer Landzunge direkt am Strand, die Altstadt, welche wirklich sehenswert ist, nur wenige Kilometer entfernt und mit dem Taxi um € 2,50 zu erreichen.
Cartagena ist eine der ersten gegründeten Städte im Norden Südamerikas. Besonders beeindruckt sind wir von der Altstadt. Uns erinnert diese sehr stark an Kuba, jedoch sind die bunten Häuser in einem viel besseren Zustand. Doch eines hat diese Stadt mit Kuba gleich, überall liegt Musik in der Luft.
Es ist soweit, der letzte Fahrtag in Südamerika steht an. Die Zeit vergeht wie im Flug und wir können es kaum glauben daß wir schon bald Abschied nehmen müssen. Doch wir freuen uns auch auf Mittelamerika, haben wir doch noch viel Schönes und spannendes vor uns liegen. Wir beginnen unseren letzten Fahrtag gemütlich, um ihn auch richtig zu geniessen.
Nach dem Frühstück bummeln wir mit einem kleinen Zug um diese Zooanlage, in der wir die Nacht verbringen durften. Der Zoo ist eigentlich nur da um das wirkliche Geschäft hier zu vertuschen. Das Hauptgeschäft hier besteht aus der Caimanzucht. Manche unserer Gruppe haben dieses Fleisch gestern gegessen, wir stehen nicht so sehr darauf. Unsere Erfahrung mit Krokodilfleisch, das etwas modrig geschmeckt hat ist uns noch in sehr guter Erinnerung.
In Cartagena haben wir einen sehr wichtigen Termin. Die Verschiffung unserer Wohnmobile steht kurz bevor. Das heißt wir müssen heute 2 Tagesetappen zusammenlegen und fahren so 320 Kilometer. Das scheint gut machbar zu sein, jedoch haben wir die Verkehrs – und Straßenverhältnisse unterschätzt. Ausserdem gibt es auf unserer Route eine Brückensanierung, wo Wartezeiten bis 4 Stunden angesagt wurden.
Zum Glück haben wir uns dazu entschlossen schon um 6 Uhr in der Früh zu starten. Die Baustelle passieren wir nach einer Wartezeit von nicht mal 10 Minuten. Der LKW Verkehr ist noch nicht im Gange.
Auf einer Kaffeefinca zu übernachten und keine Kaffeetour zu machen, das geht gar nicht. So begeben wir uns heute nach dem Frühstück in die Kaffeeplantagen. Es ist ein wunderschöner Morgen und wir werden auch von so manchem Getier besucht.
Wir sind startklar. Als erstes werden wir eingekleidet, so wie die richtigen Kaffeepflücker eben.
Wir möchten noch ein bisschen mehr von Kolumbien sehen und so fahren wir heute mit 2 kleinen Bussen ins Valle de Cocora. Dieses Tal liegt auf knapp 3000 Metern und ist berühmt durch das Vorkommen der Quindio – Wachspalmen. Diese Palmenart ist mit einer Höhe bis zu 60 Metern die höchste Palme der Welt und kann mehrere hundert Jahre alt werden. Sie ist auch der Nationalbaum von Kolumbien und auf allen Werbeprospekten und der 50.000 Peso Note abgebildet. Ja, in Kolumbien ist man sehr schnell Millionär. 100 000.00 Pesos sind umgerechnet € 28.00.
Wir legen einen Stopp ein, in einem kleinen Dorf das noch nicht vom Tourismus überrollt wird. Ausser uns sind fast nur Einheimische auf den Straßen und in den zahlreichen Cafés rund um den Hauptplatz. Dieses Dorf verstreut sehr viel Charme, die Häuser sind bunt und sehr gut gepflegt.
In Salento dagegen sieht es schon etwas anders aus. Diese Stadt steht mittlerweile in jedem Reiseführer und ist sozusagen ein Muss für alle die nach Kolumbien reisen. Zur Zeit herrscht noch keine Hochsaison und so ist es noch relativ ruhig hier.
Vom Mirador führen ca. 200 Stufen in die Stadt. Wir wollen nur eine Kleinigkeit essen und fallen gleich in die erste Pizzeria, die einen sehr guten Eindruck auf uns macht.
Die Speisekarte bietet große, aber auch kleine Pizzen an, so entschließen wir uns für 8 kleine. Die Überraschung gelingt, die Pizzen sind viel größer als erwartet, schmecken aber hervorragend. Solch eine Pizza muß in Italien erst gefunden werden.
Die Rechnung fällt nicht kleiner aus als die Pizza. Wolfgang meint, hier ist es wie DKT -spielen. Wir werfen nur so um uns mit den Scheinchen. 100 000 Pesos sind 21 Euro.
Ein kleiner, ein ganz kleiner Verdauungsspaziergang durch die Stadt, und schon wieder sitzen wir im Bus.
Wir fahren zu den inzwischen geschützen Wachs Palmen im Valle de Cocora. Durch die Pflanzung von hunderten Avocadobäumen und der fortschreitenden Landwirtschaft war diese Palmenart vom Aussterben bedroht. Innerhalb einer Woche wurde ein neues Gesetz erlassen, die Palmen auch auf Privatgrund zu schützen und nicht durch andere Pflanzungen zu gefährden.
Der gestrige Regen hüllt diese Hügel in leichte Nebelschwaden. Wir unternehmen eine kleine Wanderung zu den Palmen, eine kleine Gruppe marschiert weiter in den Regenwald. Immer wieder leuchten Blüten in den verschiedensten Farben aus dem Dickicht.
Unsere Guides erzählen uns interessante Geschichten über Kolumbien, wie etwa das mit dem Füherschein. Es gibt zwar eine Fahrschule in Kolumbien, in der die Busfahrer und Taxifahrer eine Prüfung ablegen müssen. Der Rest der Bevölkerung kauft sich einfach eine Fahrerlaubnis. Diese Besteht aus einem kurzen ärztlichen Check und einem kleinen psychologischen Test, der folgende Fragen beinhaltet: Lebt man alleine? Hat man viele Freunde? Was macht man in der Freizeit? Das war es dann schon, keiner lernt etwa die Verkehrszeichen zu lesen oder andere Verkehrsregeln. Dies erklärt auch die Fahrweise der Kolumbianer – Überholen bei doppelter Sperrlinie ist nur eine davon. Es ist für uns wichtig defensiv zu fahren und sehr aufmerksam zu bleiben.
Auf der Heimfahrt stoppen wir bei einer ganz besonderen Mauer. Diese Skulpturen erinnern an die Ureinwohner Kolumbiens, die Chibcha, und deren Rituale. Die Feinde wurden getötet und auch gegessen. Am Abend erreichen wir müde und um viele Erlebnisse reicher die Kaffeefinca.
Heute ist für uns ein besonderer Tag, unsere Henriette hat Geburtstag. Heute vor einem Jahr haben wir unser Wohnmobil in Empfang genommen um gleich nach Sizilien zu fahren. Und jetzt, ein Jahr später fahren wir durch Kolumbien. Die ganze Fahrt heute gleicht einer Tour durch einen Park. Über 300 Kilometer fahren wir an wunderschönen Bäumen, Marktständen mit frischen Ananas, kleinen Dörfern und endlos scheinenden Zuckerrohrplantagen vorbei. Die Bananen sind in Kolumbien auch ein fixer Bestandteil auf der Speisekarte.
Nach einiger Zeit kommen wir an den golden leuchtenden Ananas nicht mehr vorbei. Wir legen einen kurzen Stopp ein um bei einem kleinen Stand hoch auf den Bergen einzukaufen.
Wir wurden schon gestern gewarnt vor den Trenes Caneros, dies sind Lastwagen mit 4 Anhängern voll beladen mit Zuckerrohr. Diese Ungetüme sind nicht ungefährlich, denn Bremsen ist kaum möglich. Gespannt warten wir darauf dem ersten dieser Monster zu begegnen. Und es dauert nicht lange, da kommen die ersten angerauscht. Und ich kann euch sagen, die sind wirklich sehr beeindruckend.
Auf der Gegenfahrbahn ist einiges los. Zahlreiche Schaulustige beraten, beobachten und staunen. Scheinbar hatte dieser Anhänger zu schwer geladen, oder einfach ein Rad verloren. Das kann ich beim Vorbeifahren nicht richtig erkennen. Auf jeden Fall erzeugt dieser Unfall einen kilometerlangen Stau.
Nicht nur mit diesen Monstern von Trucks wird das Zuckerrohr transportiert. Das krasse Gegenteil auf der gleichen Straße zwischendrin.
Leider begegnen uns auch immer wieder Verkehrsteilnehmer, die teilweise die ganze Gegend einnebeln.
Auch heute werden wir wieder von viel Polizei und Militär sehr gut bewacht, vor allem die Brücken. Die Fahrt heute ist etwas entspannter und ein bisschen weniger anstrengend als gestern.
Die letzten Kilometer sind dann wieder sehr abenteuerlich. Durch ein kleines Dorf führt die Straße, die diese Bezeichnung nicht wirklich verdient, zur Kaffefinca Bosque de Saman.
Die spektakuläre Anfahrt hat sich gelohnt, noch nie haben wir vor meterhohem Bambus geparkt. Der Platz ist wirklich sehr schön und ruhig gelegen.
Am Abend haben wir wieder ein Briefing und Uwe ist froh uns alle heil hier zu haben. In der Nähe unseres letzten Übernachtungsplatzes gab es Unruhen in Popayan, Lkw´s und Autos wurden angezündet. Wir parkten einige Kilometer ausserhalb der Stadt und haben so nichts mitbekommen. Kolumbien ist so ein schönes Land, die Menschen sind fröhlich und freundlich. Ich finde es sehr schade daß es durch diese Terrororganisation immer wieder erschüttert wird. Eine der vielen Schattenseiten des Drogenhandels.
Die Hauptstadt von Ecuador liegt 20 km südlich des Äquators und ist mit einer Meereshöhe von 2850 Metern die höchste Hauptstadt der Welt.
Heute besichtigen wir erst die Altstadt von Quito, diese gehört zum Weltkulturerbe. Ricardo führt uns durch seine Stadt und erzählt uns viel über die Geschichte und die Menschen von Ecuador. Quito zieht sich über eine Länge von 50 km und eine Breite von 4 km.
Der Bus quält sich durch die engen Gassen der Stadt, die an manchen Ecken ganz schön steil sind. Beim Einsteigen in den Bus gilt es fast einen Berg zu erklimmen wenn man wie wir in den hinteren Reihen sitzt.
Heute Nacht gab es an der Westküste von Peru ein schweres Erdbeben mit der Stärke von 6,8. Manche haben es sogar hier im Wohnmobil gespürt. Für uns steht heute die Stadtbesichtigung am Programm.
Wie uns gesagt wurde soll die alte Inka – Hauptstadt Cusco eine der schönsten Städte Südamerikas sein. Sie liegt zentral in den Anden und war Mittelpunkt des Inka-Imperiums. Da sind wir ja sehr neugierig was Cusco so alles zu bieten hat. Mit dem Bus fahren wir nach dem Frühstück in die Altstadt. Zu Fuß machen wir uns auf um mit Manuel, unserem Guide, die Stadt zu entdecken.
Wie sagt man so schön, man trifft sich immer mindestens zweimal im Leben. Gestern schon sagt Wolfgang daß ein zweites Wohnmobil mit Schweizer Kennzeichen neben uns parkt. Heute morgen sehe ich aus dem Fenster und sehen wie unsere „Nachbarn“ sich an einem schönen Sonnenplatzerl ein gutes Frühstück gönnen. Ich denke mir, die Dame sieht aus wie Ria, da dreht sich der Mann zur Seite und es macht „klick“. Das sind tatsächlich Beat und Ria aus der Schweiz, die wir in Agrigento kennengelernt haben. Die Freude ist groß und wir verabreden uns für Nachmittags auf einen Kaffee.
Doch vorher ist „Arbeit“ angesagt, wobei dieses bisschen Haushalt in solch einer Umgebung nicht wirklich ein Problem darstellt.
Das Bergdorf Pollina liegt in ca. 740 m Seehöhe, da wollen wir heute mit dem Fahrrad hinauf. Der Himmel ist leicht verhangen, es hat auch in der Nacht ziemlich stark geregnet. Und wieder haben wir eine nette Begegnung auf unserem Weg.
Ubud ist eine Kleinstadt auf der Insel Bali in Indonesien mit ca. 30.000 Einwohnern, die zum größten Teil Hindus sind. Ubud liegt knapp 30 km nordöstlich von Denpasar und gilt als das kulturelle Zentrum Balis.
Unser Hotelshuttle fährt zu jeder vollen Stunde in die Stadt, und zur halben wieder zurück. Diesen Service nutzen wir natürlich gerne, und das sehr oft.
Ein Blick hinter die Eingangstür eines Hauses
Wie überall hat auch in Ubud jedes Haus seinen eigenen Tempel. Dort werden die Opfergaben jeden Tag niedergelegt, es riecht wunderbar nach Räucherstäbchen.
Ubud gilt als künstlerischer Hauptort Balis. Vor allem Malerei und Textilkunst, aber auch traditionelle Holzschnitzereien werden in Ubud gepflegt.
die halbe Stadt ist eine Galerie
Wolfgang war vor 20 Jahren schon einmal auf Bali, doch diese Insel hat sich sehr gewandelt. Mittlerweile sind so viele Menschen auch schon in Ubud, früher waren hier eher die Rucksacktouristen unterwegs.
ein typisches Bild einer Straße in Ubud, voll geparkt mit Mopeds
Es gibt unzählige tolle Lokale und Cafe´s hier in dieser Stadt. Wir lassen uns durch die Gassen treiben, entdecken in jeder Ecke interessante Dinge.
Bei jedem zweiten Verkaufsstand werden diese Holzpenisse angeboten Es soll ein Symbol von Stärke und Fruchtbarkeit sein. Im Hinduismus ist der Phallus unter dem Namen Linga ein Symbol des Gottes Shiva.
Ich glaube 80% der Menschen hier ( außer Einheimischen) sind junge Frauen, viele auf der Suche nach dem Sinn des Lebens oder sich selbst. Ich kann gut verstehen dass diese Menschen von Ubud so begeistert sind. Sie verbringen den halben oder ganzen Tag in den chilligen Cafe´s . Dort sitzen sie bei einem Smoothi stundenlang vor dem Lapi ( weil fast überall WIFI), oder liegen auf der Bank und schlafen. Scheint gemütlicher zu sein als zuhause. Die meisten tragen die typischen Yogaklamotten, für die es spezielle Läden gibt.
Zu unserem Lieblingscafe gehört auch das Earth Cafe in Ubud . Hier gibt es eine riesige Auswahl von schmackhaften Smoothi´s und Säften, ebenso sehr sehr gutes vegetarisches Essen. Eine echte Empfehlung.
Es stört hier keinen, sie werden auch nicht weggeschickt. Wir chillen auch ein bisschen, um so das Gefühl dafür zu bekommen, wie es wäre, wenn…… und es fühlt sich nicht schlecht an. Doch schlafen möchte ich lieber in unserem bequemen Bett.
Aussteiger zur Probe
Auch das Clear Cafe haben wir lieben gelernt. Ebenso sehr gutes Essen und ausgezeichnete Getränke.
hier heißt es Schuhe ausziehen bevor man das Lokal betritt
auch vor diesem Haus ein Tempel, hierher kommen am Abend auch viele Einheimische um ihre Opfergaben zu bringen und Räucherstäbchen anzuzünden
Ein typisches Bild in einem Café in Ubud, viele junge Menschen sitzen vor ihren Computern und Handys und verbringen so stundenlang ihre Zeit.
Aber auch auf den Straßen geht es lebhaft zu. Die meisten Balinesen und Touristen fahren mit dem Moped. Geparkt wird oft in mehreren Reihen am Straßenrand.
Die Autos bleiben auch oft mitten auf der Straße stehen, dann wird es manchmal ziemlich eng, doch das scheint hier niemanden zu stören.
doch bald schon zieht der Verkehr wieder vorbei.
Die Straßen selber sind auf Bali erstaunlicherweise sehr gut. Doch auf den Gehsteigen sollte man nicht als „Hans guck in die Luft“ unterwegs sein, obwohl es überall interessantes zu sehen gibt. Einfallsreich sind sie jedenfalls, die Balinesen, haben für jedes Problem eine Lösung parat.
gute Lebensweisheit
Die Mopeds werden für Transporte aller Art genutzt, für unsere Verhältnisse oft ein bisschen überladen.
Mobile Garküchen
Es wird gekocht und gebraten.
Seit ich das gesehen habe, mag ich kein Schwein mehr essen.( mochte ich vorher schon nur ganz selten)
das sind wirklich arme Schweine
Kampfhahn
Leider findet in diesem Urlaubsparadies auch noch ein altes Ritual statt, der Hahnenkampf. Überall kann man diese Hähne in Käfigen sehen, der Stolz der balinesischen Männer.
Diese Kämpfe, bei denen natürlich auch gewettet wird, sind äußerst grausam. Nicht nur weil einer der Hähne ( manchmal auch beide ) dabei sterben. Den Hähne werden Rasierklingen oder scharfe Messer an den Füssen befestigt, mit diesen Waffen ausgestattet gehen sie aufeinander los.
Der Gewinner bekommt einen Teil des Wettgewinns und den erlegten Hahn des Gegners. Dieser wird nach dem Kampf in einer Suppe verzehrt. Viele Balinesen glauben dabei, dass beim Verzehren der Suppe die Kraft des Gewinners auf den Menschen übergehen kann.
Handwerk wird auch in Ubud großgeschrieben. Ich glaube es gibt nichts das man nicht kaufen kann, sicher fast nichts. Die Straßen und Gassen sind voll mit Handarbeiten aller Art.
Masken aus Stein
Holzschnitzereien
Auf der Monkey Forrest Road tummeln sich auch die Affen vo Affenwald in der Nähe.
sie sitzen gemütlich da….
oder springen auf die Tempel.
Nicht einmal vor den Opfergaben machen sie Halt, alles was irgendwie essbar ist, wird zerlegt.
In Ubud gibt es natürlich auch sehr viele Tempel, wie auch einen Palast.
Palast in Ubud
Tempel in Ubud
Mancher Tempel wird auch zweckentfremdet. Scheint auch ein geeigneter Platz zum Fußballspielen zu sein.
beliebter Spielplatz
Viele der jungen Reisenden, die auch teilweise wochenlang oder monatelang hier in Ubud bleiben, wohnen in sogenannte Homestays. Diese verbergen sich oft hinter solchen Eingängen.
In diesen kann man recht kostengünstig wohnen, hat auch oft Familienanschluss.
Der Film Eat, Pray, Love, der hier teilweise gedreht wurde wird überall genutzt um Werbung zu machen. Ein bisschen in abgeänderter Form.
In einer etwas abgelegenen Gasse steigt uns plötzlich herrlicher Kaffeeduft in die Nase. Ein junger Mann sitzt in einem kleinen Glasverbau direkt am Gehsteig und röstet Kaffee.
Zu dieser Kaffeerösterei gehört auch ein nettes kleines Lokal.
Wir erinnern uns, schon vor einige Tagen sind wir hier vorbeigekommen. Damals aber waren wir unterwegs zum Earth Café, wollten aber wiederkommen. Der Zufall hat uns heute wieder hier vorbei geführt. Der Kaffee schmeckt wirklich ausgezeichnet.
Die Preise in den Geschäften sind sehr unterschiedlich, es wird auch gleich schon darauf hingewiesen dass gehandelt werden soll.
Die Menschen hier warten alle auf den Beginn der Hauptsaison. Es stehen oder sitzen überall junge Damen an der Straße und bieten Massagen an. Wir bevorzugen diese in unserem Hotel, da wir nicht gerne wie Ölsardinen in unsere Kleider schlüpfen und dann in der Stadt herumlaufen.
Das Essen in unserem Hotelrestaurant ist hervorragend, doch wollen wir die Stadt einmal am Abend erleben und natürlich auch unseren Hunger stillen.
Im Café Wayan haben wir dazu den richtigen Platz gefunden. Gusti, unser Chaffeur hat es uns empfohlen. Auch Julia Roberts soll hier gedreht haben, aber deshalb sind wir nicht hier.
Es ist riesengroß, dieses Restaurant, dadurch dass es in viele kleinere Zonen eingeteilt ist, fällt es auf den ersten Blick gar nicht auf.
auch bei Tag sind wir schon einige Male vorbeigelaufen
Das Essen ist wirklich ausgezeichnet, ich würde sagen, Ubud ist eine kulinarische Hochburg auf Bali.
fantastische Vorspeise
zur Abwechslung mal keinen Reis
Wir waren in den 14 Tagen, die wir in der Nähe von Ubud verbracht haben, fast jeden Tag in der Stadt, außer wir haben eine Tour gemacht. Es gäbe sicher noch so viel zu entdecken. Obwohl schon sehr viele Menschen hier unterwegs sind ist diese Stadt noch sehr typisch Bali. Viele kommen aus den Touristenhochburgen der südlichen Strände für einen Tag nach Ubud. Ich bin froh längere Zeit hier verbracht zu haben. Nach dem Aufenthalt in Ubud geht es für uns an den Strand. Für eine Woche haben wir uns eine Villa im noch ruhigen Norden gemietet, an der Lovina Beach. Doch dazu mehr im nächsten Bericht.