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Märchenwelt unter der Erde die beeindruckendste Tropfsteinhöhle Europas
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Wir verlassen das Inselparadies Elafonisos und fahren in die Berge. Und das meine ich wirklich so. Doch erst machen wir einen kurzen Stop in Agios Nicolaos,wo wir am Hafen bei einem Brunnen unseren Wassertank füllen.
Von Kalamata nach Gythio soll eine der gefährlichsten Straßen der Welt führen. Diese wollen wir heute fahren. Erst wieder durch Olivenhaine, immer höher die Berge hinauf.
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Dann beginnt die Pass Straße mit zahlreichen Serpentinen. Die Ortsdurchfahrten sind ziemlich eng, doch gut fahrbar. Immer wieder können wir wunderbare Aussicht geniessen.
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Es geht wieder bergab und die Spannung steigt. Irgendwo auf dieser Strecke sollen enge Tunnens, überhängende Felsen die Durchfahrt für große Fahrzeuge erschweren.
Dann ist es soweit. Stehen bleiben, Höhe messen und weiter geht es.
Wanderung zum Kloster Mega Spileo entlang des Mulipfades
Was war das für eine Nacht. Der Wind peitscht nur so gegen das Wohnmobil. Der Schlaf war etwas gestört. Nach dem Frühstück, heute im Wohnmobil, machen wir uns auf den Weg nach Peloponnes.
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Über die große Brücke führt der Weg nach Süden. In Diakofoto besteigen wir die historische Zahnradbahn. Na ja, so historisch sieht sie nicht aus. Die alten können nur noch am Abstellgleis besichtigt werden.
Nachdem wir unserem geliebten Venedig den Rücken kehren fahren wir ein kleines Stück weiter südlich bis nach Comaccho. Cividale ist das kleine Venedig, und Comacchio ist das Mini Venedig. Zahlreiche kleine Kanäle fließen gemächlich durch die kleine Stadt und können auf den vielen kleinen Brücken überquert werden. Besonders sehenswert ist die große Brücke Trepponti, die sich gleich über 3 Kanäle spannt,und deren5 Brücken im 17. Jahrhundert gebaut wurden.
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MONIKA KOCH
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Comacchio ist berühmt für seine Liebe zum Aal, denn die Lagunen des Podeltas bieten die besten Bedingungen für den langen Fisch, was dem Ort einen Namen über die Grenzen der Emilia-Romagna hinaus gemacht hat. Der Fisch ist fester Bestandteil der Küchen im Ort. Man kommt also eigentlich nicht darum, mal zu probieren. Ich habe diesen vor Jahren einmal verkostet und bin zu dem Entschluß gekommen daß dies sicherlich nicht meine Leibspeise wird. Wolfgang beweist heute etwas mehr Mut und ist ganz erstaunt über den Geschmack seiner Carbonara mit Aal. Ich halte mich da lieber an wunderbare Spaghetti mit Muscheln. Selten hab ich so geschmackvolle Pasta gegessen.
Leider gibt es immer noch zahlreiche Beschränkungen was das Reisen in ferne Länder betrifft. Wir haben uns entschieden den diesjährigen eher bescheidenen Sommer in Griechenland zu verlängern. Ich bin hungrig nach Sonne und Meer.
Wolfgang ist schon einige Tage früher zu einer Feier abgereist , ich hatte noch einige Termine zu absolvieren. Mit dem Zug fahre ich nach Villach, wo wir uns dann treffen. Gleich am nächsten Morgen machen wir uns auf den Weg in den Süden, erst mal bis nach Aquileia.
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Dort wollen wir zur Feier des Tages, meines Geburtstages, im da Nettuno zu Mittag essen. Dies brauchten wir unseren Freunden Maria und Michael, die ihr zweites Zuhause dort haben, nicht zweimal zu sagen. Sie haben uns schon im Restaurant erwartet um mich beim Übergang in das neue Lebensjahr zu unterstützen. Das Essen war wie immer hervorragend.
Sommer 2021, sehr wechselhaft. Zeigt das Thermometer mal 30°, kann es am nächsten Tag wieder um fast 20° sinken. Henriette steht vor der Haustüre und ist schnell bereit. Ein bisschen was in den Kleiderschrank, den Kühlschrank von der Wohnung in das Wohnmobil umgeräumt und schon kann die Reise losgehen. Nach Südtirol ist es nicht allzu weit. Über den Arlbergpass ziehen die Nebelschwaden, es hat nicht den Anschein daß wir uns mitten im Hochsommer befinden.
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Mehr erinnert uns das an die herbstliche Jahreszeit. Die restliche Fahrt über den Reschenpass bis zu unserem Ziel verläuft sehr abwechslungsreich. Von Sonne über Regen und einigen Hagelkörnern ist alles dabei. In Glurns machen wir eine erste Kaffeepause. Wir spazieren durch die mittelalterliche Altstadt, die kleinste Stadt Südtirols.
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Ich staune nicht schlecht als ein großer Bus durch diesen kleinen Torbogen fährt, das ist Milimeterarbeit.
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Die vollständig erhaltene Stadtmauer, die drei malerischen Tortürme, die Laubengänge, die engen Gassen und die edlen Bürgerhäuser verzaubern uns mit dem charmanten, mittelalterlichen Flair.
Es ist Zeit, allerhöchste Zeit. Henriette, unser Wohnmobil hat jetzt lange genug pausiert. Schon langsam wäre aus unserem Reisemobil ein Stehmobil geworden. Ausserdem konnten wir es kaum erwarten wieder über die Grenzen von unserem Ländle herauszukommen. Wir haben 5 Tage Zeit und wollen daher nicht all zu weit weg.
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Bis zum Achensee in Tirol sind es etwas über 200 Kilometer. Wir waren beide noch nie da, haben aber schon oft davon gehört. Der Achensee ist der größte See in Tirol. Er liegt auf einer Höhe von 929 Metern über dem Meer. Rundherum steigen die Berge des Karwendel und des Rofan circa 1000 Höhenmeter nach oben. Das Wasser leuchtet in karibisch grüner Farbe – das haben wir gehört und gelesen. Wir sind gespannt.
Wie schon so oft legen wir in Lans, über Innsbruck einen Zwischenstopp ein. Wir lieben es im Gasthaus „Wilder Mann“ einzukehren. Wann immer wir auf der Durchreise sind nehmen wir den kurzen Umweg auf uns.
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Noch 35 Kilometer und wir erreichen Maurach am Achensee. Wir beziehen unseren Platz beim Campingplatz Wimmer und machen uns auf den Weg die nähere Umgebung zu erkunden. Gleich vor dem Campingplatz führt der Radweg am See entlang. Der erste Eindruck ist genau so wie wir es uns vorgestellt haben.
Nach einigen Tagen in den Bergen vom Passeiertal zieht es uns in wärmere Gefilde. Wir hoffen diese am Gardasee noch vorzufinden. Erst heißt es Abschied nehmen von unseren Freunden Rita und Norbert. Danke für die schönen gemeinsamen Tage.
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Malcesine befindet sich am Ostufer des Gardasees, direkt am Fuße des berühmten Monte Baldo. Ein kleines Dörfchen umgeben von der Natur.
Wolfgang hat einen Campingplatz in der Nähe der Stadt gebucht. „Direkt unter Olivenbäumen“, verkündet er stolz. Wie dieser Platz es an die Spitze des ADAC Führers geschafft hat bleibt uns ein Rätsel. Ziemlich eingekastelt wie in einem Schrebergarten – so komme ich mir vor. Ausserdem vom See keine Spur.
Wir unternehmen gleich einen Spaziergang um die nähere Umgebung zu erkunden und stellen erstaunt fest: Hier steht man auf allen Campingplätzen unter Olivenbäumen. Das Beste, gleich in der Nähe gibt es einen Campingplatz mit freien Plätzen und Blick auf den See. Wir reservieren gleich für morgen und wechseln unseren Standort.
Hier gefällt es mir. Unter Olivenbäumen mit Blick auf den See. So habe ich mir das vorgestellt. Die kleine Stadt ist in ca. 20 Minuten zu Fuß zu erreichen. Mit den Bikes direkt am Ufer entlang in wenigen Minuten.
Schon im Frühling haben wir beschlossen in Osttirol wieder einmal Urlaub zu machen. Dort, wo ich 9 Jahre lang zuhause war. Die ersten Tage verbringen wir in Lienz, treffen Freunde und geniessen spannende Gespräche bei herrlicher Kulinarik.
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Kulinarik im Stadl
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Langsam lichtet sich auch der Nebel und gibt den Blick auf die Lienzer Dolomiten frei. Heute wird wieder selber gekocht.
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Camping Falken Lienz
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Frische Forellen
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Herbst ist auch Zeit der Pilze. Wir machen uns auf zu einem kurzen Verdauungsspaziergang. Mein Adlerauge erspäht schon bald die ersten Pilze. Am nächsten Tag machen wir uns mit den Bikes auf den Weg. Es geht bergauf, wir treten in die Pedale. Während der Fahrt erblicke ich schon die ersten Parasol am Straßenrand. Die müssen jedoch warten bis wir wieder am Rückweg sind. Das Sammlerglück ist uns hold.
Irgendwie müssen wir von Venedig wieder nach Österreich kommen. Da ich absolut kein Fan von der Brenner Autobahn bin und das Wetter einfach zu fantastisch ist, machen wir einen Zwischenstopp in Südtirol.
Schon letztes Jahr wollten wir im Passeiertal stoppen, es war jedoch kein freier Platz zu bekommen. Dieses Mal haben wir mehr Glück.