TEMPEL OHNE NAMEN
In Triscina stehen wir doch tatsächlich unter einem Riesenkaktus, welcher schöne Erinnerungen an unsere Zeit in Arizona weckt.
Auch gibt es hier sehr viele Katzen, die sich aber sehr unauffällig und ruhig verhalten.
Live a life you will remember…

TEMPEL OHNE NAMEN
In Triscina stehen wir doch tatsächlich unter einem Riesenkaktus, welcher schöne Erinnerungen an unsere Zeit in Arizona weckt.
Auch gibt es hier sehr viele Katzen, die sich aber sehr unauffällig und ruhig verhalten.

VIELE WEGE FÜHREN IN DIE SACKGASSE
In Siculiana soll sich ein ganz besonders schönes Schloss befinden – das Castello Chiaramonte.
Der Himmel ist blau, die Sonne scheint und uns hält nichts zurück mit dem Bike nach Siculiana zu fahren.
Der „Radweg“, wenn man ihn denn so bezeichnen kann, führt etwas abseits der Stadt auf einem sehr lehmigen Weg. Immer wieder werden wir von zähnefletschenden, bellenden wilden Hunden verfolgt. Wie ich das hasse.
Auf unserer Reise durch Südamerika sind wir hunderten „wilden Straßenhunden“ begegnet, doch von keinem wurden wir angebellt, geschweige denn attackiert.
Die Streckenführung ist nicht immer eindeutig, so landen wir wieder einmal in einer Sackgasse. Wir drehen um und finden einen anderen Weg der zur Küste führt.
Bald schon müssen wir diese wieder verlassen und fahren auf der Hauptstraße in Richtung Porto Empedocle. Die Radfahrer hier sind alle sehr freundlich, fast jeder der uns begegnet grüßt uns lautstark.
Wir folgen dem „Radweg“ auf der Hauptstraße, dieser führt ohne eigene Spure für Radler durch einen 400 Meter langen Tunnel. Die Autos brausen nur so an uns vorbei.
Endlich erreichen wir Porto Empedocle, wo wir am Hafen beim Torre Carlo V zu einer Live Übertragung des italienischen Fernsehen geraten.

FARM CULTURAL PARK
Nur knapp 20 km hinter San Leone in den Bergen Siziliens liegt die kleine Stadt Favara. Der italienische Wetterbericht meldet für heute keinen Regen mehr, so schwingen wir uns auf unsere Räder und los geht es in das Hinterland Agrigentos.
In San Leone führt ein Radweg schön dem Ufer entlang, leider endet dieser zur Zeit bald darauf an einem Baustellenzaun. Wir radeln der Straße entlang weiter bis Fiumenaro, biegen dann ab in Richtung Villagio Mosé.
Dann steigt die Straße stetig an bis Favara. Auch auf dieser Strecke finden sich immer wieder Spuren der rücksichtslosen Autofahrer. Überfahrene Katzen sind schon ein alltägliches Bild. Heute liegt im Gras am Straßenrand ein Bernhardiner Hund. Wolfgang meint „ der schläft aber gut“. Ich sehe auf den ersten Blick daß dieser arme Hund wohl für immer seine Augen geschlossen hat.
Unser erstes Ziel ist die Chiesa Madre, deren Kuppel wir schon von weitem bewundern können.
Die Kirchen schließen ja auf Sizilien bekanntlich über die Mittagszeit ihre Türen, deshalb haben wir uns heute schon zeitig auf den Weg gemacht.
Die Kirche ist schon von aussen ein Schmuckstück mit den goldenen Mosaiken erinnert sie mich an Real Monte in Palermo.

ORTIGIA – DAS ALTE SIRACUSA
Siracusa war in der Antike eine der bedeutendsten Städte des Südens. Einige Zeit sogar wichtiger als Athen.
Die Stadt Siracusa ist in zwei Stadtteile geteilt, das neue, moderne Siracusa und Ortigia, welches auf einer Halbinsel liegt und gegen die neue Stadt sehr beschaulich wirkt.
Vor 2 Jahren haben wir Siracusa nur auf der Durchreise besucht, dieses Jahr wollen wir länger bleiben. Deshalb sind wir auch vom Inland wieder zurück an die Küste.
Direkt am Hafen gibt es die Möglichkeit mit dem Wohnmobil zu übernachten. Bei unserer Ankunft stehen schon einige da. Natürlich gibt es auch hier wie in den meisten Häfen Restaurants und Cafés.

DIE STADT DIE MANCHMAL SCHLÄFT
Von Brucoli ist es nur ein Katzensprung nach Avola. Wir entschließen uns nicht die Autobahn zu benützen, sondern über kleinere Straßen der Küste entlang zu fahren.
In das Zentrum von Augusta zu fahren macht für uns keinen Sinn. Der Anblick der vielen petrochemischen Anlagen an der Küste schreckt uns doch ab. Ausserdem wurde uns erzählt daß es dort nicht wirklich etwas interessantes zu sehen gibt.
Wir umfahren Siracusa, dem wir uns in einigen Tagen länger widmen wollen und fahren zum Leuchtturm auf der Halbinsel südlich von Saracusa.
Dieser ist jedoch nicht mehr in Betrieb, er ist dem Verfall gewidmet. Ich finde es sehr schade, denn dieser Leuchtturm war sicherlich einmal eine Augenweide.

MONIKAS KÜCHENWERKSTATT
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Eingelegte Artischocken
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Heute haben wir ein richtiges Schnäppchen erstanden – 10 frische Artischocken um € 3,99.
In Wahrheit bekommt man diese fast überall am Straßenrand in Sizilien um diesen Preis herum.
Wer schon mal selber Artischocken eingelegt hat kauft nie wieder welche aus der Dose. Wobei es sich nicht wirklich lohnt bei Preisen um € 3,00 das Stück, was sie bei uns zuhause meist kosten.
Die Vorbereitung ist nicht sehr aufwendig, jedoch empfehle ich für die stachelige Sorte Handschuhe anzuziehen. Heute haben wir rote Artischocken ohne Stacheln gekauft, das macht die Verarbeitung um einiges einfacher.
Wichtig ist es vorher schon gut einen halben Liter Wasser mit 4 Esslöffeln Zitronensaft herzurichten. Hier werden die geschnittenen Artischocken sofort eingelegt damit sie nicht dunkel werden.

EIN KLEINES, FEINES FISCHERDORF
An der Küste zwischen Catania und Siracusa liegt auf einer kleinen, felsigen Halbinsel Brucoli.
Diesen „Geheimtipp“ haben wir von unseren Freunden Maria und Michael bekommen.
Direkt gegenüber des Castello Brucoli gibt es einen sehr holprigen Platz mit wunderbarer Aussicht auf die Burg.

Die Riviera von Sizilien
So lässt sich ein Tag gut beginnen, mit einem Frühstück in der wärmenden Sonne. Und die ersten Taucher sind schon im Wasser.
Die Riviera dei Ciclopi, die Zyklopenküste, ersteckt sich zwischen Acireale und Catania. Und diese wollen wir heute mit unseren Bikes erkunden. Radfahren auf Sizilien ist an sich schon ein Abenteuer, doch heute scheinen die Autofahrer etwas entspannter zu sein.
Vom Capingplatz Joino sind es nur 8 Kilometer bis zum Hafen von Aci Trezza. Anfangs führt der Weg nur der Hauptstraße entlang, doch nach ca. 3 Kilometer zweigen wir in eine Seitenstraße ab und fahren nun entlang der Küste.

Ein abwechslungsreicher Tag
Abschied von Acireale und die Premiere im Theatro Massimo Bellini in Catania
Heute habe ich es auch geschafft früh aus dem Bett zu hüpfen und den Sonnenaufgang zu erleben. Bei dieser Kulisse einfach ein Traum.
War es in den letzen Tagen auch hier auf Sizilien noch recht kühl, ist endlich kurze Hosenzeit angesagt.
Das erste Frühstück im Freien ohne warme Jacke mit herrlicher Aussicht.
Es hat schon etwas Besonderes Vorarlberger Riebel am Meer zu geniessen, ich habe einen Vorrat dieser speziellen Maissorte mitgebracht.

Catania, verblassender Glanz einer glorreichen Zeit
Heute besichtigen wir Catania, die zweitgrößte Stadt Siziliens. Von Acireale erreichen wir mit dem Zug den Central Bahnhof in nur 10 Minuten.
Unser erstes Ziel ist der Fischmarkt hinter der Piazza del Duomo.