Nur wenige Kilometer durch kleine Dörfer und Landwirtschaftliches Gebiet und schon sind wir an der Seine. Über eine beeindruckende Brücke in schwindelerregender Höhe erreichen wir das andere Ufer, wo wir uns über das Feiertagswochenende auf einem neuen, sehr sauberen Stellplatz, dem Camping La Palmeria einmieten.
In Saint Valery sur Somme sehen wir uns das Tor an, durch welches Johanna von Orleans geritten sein soll. Wir parken etwas ausserhalb der Stadt und spazieren entlang der schönen Fachwerkhäuser und Villen zu diesem bekannten Tor.
Auf dem Weg nach Veulesles Roses legen wir einen ungeplanten Zwischenstopp ein. Ein Schild mit der Aufschrift Chateau de Sissi – d´Autriche lässt unsere Neugier steigen.
Wir fahren ein Stück weiter westlich entlang der Nordseeküste. Gravelines ist unser heutiges Ziel. Nur 40 Kilometer von den Dünen entfernt. Um nicht zu lange an der Dumpingstation warten zu müssen, entschließen wir uns die Fahrt frühzeitig zu beginnen. Um 8 Uhr sind wir on the Road und finden schon bald einen schönen Platz für unser Frühstück.
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Wie so oft stehen wir auf einem Parkplatz vor einer Kirche. Wie so oft läuten auch schon die Glocken bald nach unserer Ankunft. Was für ein Zufall.
Ein anderer wunderschöner Platz von France Passion ist für das Mittagessen schon ausgebucht. Der Chef des Hauses lässt uns aber ein um einige Fotos zu machen. Ein wirklich sehr schöner Platz. Doch unser Ziel ist heute ein Anderes.
Wir überqueren die Grenze zu Frankreich, ganz im Norden der Normandie. Die Dame beim ersten Campingplatz gibt uns zu verstehen daß der ganze Norden ausgebucht sei, wegen des Feiertages. Das haben wir schon einmal in den USA erlebt, und genauso bekommen wir wie damals gleich nur einen Kilometer weiter beim nächsten Camping einen sehr schönen Platz.
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Doch bevor wir diesen beziehen können heißt es ein bisschen warten. Das ist kein Problem, wir fahren 200 Meter weiter an die Promenade und geniessen erst mal einen Kaffe im Wohnmobil mit wunderschöner Aussicht.
Hamburg war bisher ziemlich der nördlichste Punkt Deutschlands, den wir besucht haben. Dieses Mal geht die Reise an die Ostsee. Wir geben unser Wohnmobil zu einer kleinen geplanten Schönheitsreparatur ab und holen unser Mietauto in Hameln.
Eine schöne, sehenswerte Stadt mit alten Fachwerkhäusern.
Unser Hotel liegt am Timmendorfer Strand. Die Strandkörbe sind schon am Strand aufgereiht, für uns sind die Badetemperaturen jedoch noch lange nicht erreicht. Egal, wir spazieren dem Strand entlang und erfreuen uns der Sonne und der angenehmen Temperatur.
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Schon um 5 Uhr in der Früh lockt mich der rote Schein des Sonnenaufgangs aus dem Bett. Morgen nehme ich mir vor den Sonnenaufgang zu fotografieren. Nach einem gemütlichen Vormittag im Strandkorb packt uns die Abenteuerlust. Wir fahren nach Lübeck.
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Lübeck ist eine Stadt wie ein Freilichtmuseum. Unzählige Backsteinhäuser, Kirchen aus rotem Backstein und schöne Arkaden. Wir flanieren durch die Altstadt, natürlich mit zahlreichen Fotopausen. Die obligatorische Kaffeepause legen wir im für Marzipan bekannten Niederegger Café ein, begleitet mit einer Niederegger Marzipantorte. Sehr üppig und sehr süß. Der Platz hinter dem Rathaus bietet dazu ein sehr schönes Ambiente. Das Wahrzeichen Lübecks ist das Holstentor. Hier findet unser letzter Fotostopp statt, gerade zur richtigen Zeit, schön von der Sonne angestrahlt.
Zum größten Wasserfall Europas – Der Rheinfall in Schaffhausen
Endlich ist es soweit. Beim 6. Anlauf klappt es endlich mit unserem Gutschein. Wir haben uns das See und Parkhotel Feldbach in Steckborn ausgesucht. Die Anreise dem Bodensee entlang gestaltet sich sehr gemütlich. Auch wenn die Strecke nur ca. 70 Kilometer beträgt, legen wir im Hotel Schiff in Kesswil eine Kaffeepause ein.
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Angekommen in Steckborn beginnen wir unseren Aufenthalt mit einem Aperitif auf der Terrasse am See.
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See und Parkhotel Steckborn am Bodensee
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Wir nutzen das schöne Wetter am nächsten Tag für einen Ausflug nach Stein am Rhein. Zuvor lockt uns die Burg Hohenklingen auf die Anhöhe mit wunderbarem Blick auf Stein am Rhein. Leider öffnet die Burg ihre Pforten erst im Mai, jedoch die Glocke läutet uns zur Begrüßung. Wie schön. Die Burg Hohenklingen hat wie keine andere Burg am Bodensee ihr mittelalterliches Erscheinungsbild bewahrt. Sie hat die typische Entwicklung von der Wehrburg zum Schloss, zur Festung oder zur Ruine nicht mitgemacht und ist auch von kriegerischen Zerstörungen verschont geblieben.
Wir verlassen unseren schönen Platz in Malcesine am Gardasee, werfen noch einen letzen Blick auf Torbole.
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Die Campingplätze in Südtirol sind im Herbst so gut wie ausgebucht. Die Zeit des „Törggelen“ ist angebrochen. Wolfgang hat einen privaten Stellplatz über Tramin gefunden. Hier oben am Berg, auf 750 Metern Seehöhe können nur 4 Wohnmobile auf dem Parkplatz des Berggasthauses Gummererhof stehen.
Die Auffahrt ist schon wieder ein neues Abenteuer. Sehr eng und sehr steil geht es den Berg hinauf. Ausweichmöglichkeit so gut wie fast keine. Zum Glück kommen uns nicht mehr als 2 Fahrzeuge entgegen. Das Wohnmobil an der einzigen Stelle an der wir aneinander vorbeikommen. Glück gehabt.
Wir stehen direkt vor dem schon abgeernteten Weingarten, mit Blick auf den Hof und weit hinunter ins Tal. Nur noch einige Trauben hängen zur Ansicht vor dem Gasthaus. In der Ferne können wir sogar die Dolomiten erkennen.
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So steil wie die Straße sind hier oben auch die Wanderwege. Wir nehmen einen davon in Angriff, wollen zu einem kleinen Speicherteich. Oben angelangt lassen wir uns von der Sonne wärmen. Mit meinem verlängerten Auge – der Drohne kann ich sogar schon unser nächstes Ziel erblicken. Den Kalterersee.
Das Morgenlicht in der Toscana ist einfach ein Traum. Wir fahren auf dem Weg nach Norden durch wunderschön hügelige Landschaft. Frisch geackert, mit Wein bepflanzt und geprägt von den typischen schmalen Zypressen.
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MONIKA KOCH
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MONIKA KOCH
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Die Autobahn über den Apennin ist eine Katastrophe. Die LKW Kolonnen ewig lang, die Straße sehr eng und kurvig. Die Monster der Straße scheren knapp vor uns aus, ohne Blinker, und überholen kriechend andere Lastwagen.
Später wird die Autobahn dann wieder etwas normaler. Es gibt wieder einen Pannenstreifen und oft sogar 3 Spuren. Wobei 2 davon von den LKW´s benutzt werden. Die Fahrt ist anstrengend, umso mehr freuen wir uns auf unser Ziel.
Am Nachmittag erreichen wir es endlich, wir sind in Malcesine am Gardasee. Der kleine Campingplatz hat nur noch 2 Tage geöffnet, genau so lange wollen wir auch bleiben. Wir haben reserviert, ansonsten gibt es hier keinen Platz. Direkt über uns thront die Burg von Malcesine.
Das Agritourismo Il Coco wirbt mit toller Aussicht über die Landschaft der Toscana. Erwartungsvoll machen wir uns auf den Weg. Die Landschaft der Toscana fasziniert uns immer wieder.
Auch in Arezzo waren wir schon vor vielen Jahren. Auf der suche nach einem geeigneten stadtnahen Parkplatz für Henriette wird Wolfgang fündig. Beim Friedhof ist genügend Platz und wir sind in 10 Minuten am Piazza Grande, im Zentrum von Arezzo.
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Auch hier hat sich nichts verändert in den letzten 10 Jahren. Es ist als ob wir gestern hier gewesen wären. Na ja, die Wolken am Himmel waren damals nicht da. An die vielen Wappen an den Häusern kann ich mich noch gut erinnern.